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Schulschachpokal des Landes Brandenburg am 5.11.2005 in Potsdam
Schon wieder Bronze!
Sollen wir uns freuen oder ärgerlich sein? Zum zweiten Mal hintereinander belegte die erste Mannschaft (Anas Guist, Christoph Witzorky, Marcel Pluth, Luca Brandenburg) den 3. Platz beim Brandenburger Schulschachpokal.
Am 5.11.2005 machten wir uns auf nach Potsdam ins wieder einmal völlig überfüllte Spiellokal; aber das kennen wir schon und auch die lange Wartezeit, in der wir die ganz neu erworbenen Schachbretter "einblitzten". Wir erwischten einen schlechten Start, aber dank eines glänzend aufgelegten Anas, der am ersten Brett 5,5 aus 7 holte (und das Remis war auch nur eins, weil der Mannschaftsgewinn damit feststand), arbeiteten wir uns immer weiter nach oben und belegten schlußendlich den 3. Platz in der Wettkampfgruppe 3.
Weil Daniel schon in der 12 ist, musste die zweite Mannschaft (Ersan Ocak, Daniel Pies, Marcel Frentsch, Ebran Ocak, Matthias Glantz) leider in der Wettkampfgruppe 1 bei den Größten antreten, so dass unsere jüngeren Spieler reichlich Lehrgeld bezahlen durften. Die Platzierung (unteres Mittelfeld) war aber unter diesen Bedingungen okay, und übrigens hat jeder unserer Spieler mindestens ein "Tor" geschossen.
Hier links sieht man übrigens den kräftigsten Zug und das "matteste Matt" unserer Mannschaft, und das gelang Daniel. Er hatte gerade 1... De8-b5+ gezogen und greift damit gleichzeitig den Läufer auf b7 und den Springer auf f5 an. Das ist ein Doppelangriff und sowieso schon ganz schön gut für einen einzigen Zug. Aber damit nicht genug, er greift noch einen dritten Punkt an und bietet auch noch Schach und der König auf e2 muss sehen, wo er hinläuft. Dumm bloß, dass da nichts mehr geht, weil die schwarzen Springer ihn in der Zange haben. Es folgte 2. Dd1-d3 (er hätte noch 2. c3-c4 einschieben können, aber das hätte nichts geändert) Db5xd3 matt. - Man kann übrigens an dieser Stellung wieder einmal studieren, wie man die Bauern klug führt. Daniels König wird von den Leuten auf f7, g7 und h7 sicher geschützt, und seine Damenflügelbauern a7 und c7 sind nur deshalb vereinzelt, weil der Weiße den auf b7 geschlagen hatte, was aber gar keine gute Idee war. Der weiße König irrt jedoch im Zentrum herum und die weißen Bauern haben bis auf einen alle gezogen und stehen auf schwarzen Feldern, was die weißen Felder sehr schwach macht. Und richtig, das tödliche Schach kommt auf einer weißfeldrigen Diagonale (b5-e2).
Von links nach rechts: Luca, Marcel F., Matthias, Anas, Daniel (halb verdeckt), Ebran (unten), Marcel P. (mit Pokal), Ersan, Christoph
Wenn wir nächstes Mal Ersan (mit 5 aus 6 auch ein echter Goalgetter am ersten Brett der zweiten Mannschaft!) wieder mitspielen lassen dürfen, werden wir in der Wettkampfgruppe 2 ganz schön mitreden können! Ist sich sicher:
H. Riedel, 11/2005 · zurück
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