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Goethes "Faust" im Unterricht - ein Erlebnis der besonderen Art
Goethes "Faust" ist bekannt und berüchtigt bei Schülern. Schwer ist er zu verstehen und "geschwollen" geschrieben, so eine langläufige Schülermeinung. Was kann man da machen? In unserem Leistungskurs haben wir versucht, den "Prolog im Himmel" mal umzuschreiben in Umgangssprache. Ziel war es, unser eigenes Textverständnis zu prüfen und auch auszuloten, was sich denn da verändert, wenn man die Figuren "ganz normal" sprechen lässt. Da das Ganze noch vorgespielt werden sollte, galt es auch erste Erfahrungen mit dem Inszenieren und Spielen zu sammeln. Einige Bilder und Zitate vermitteln einige Eindrücke von diesem Vorhaben. Die Grenzen zur Parodie wurden manchmal überschritten, aber das macht nichts. "Faust" ist ja auch keine 100%. Tragödie (s. das glückliche Ende).
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Der Herr:
Is dit allet?
Plagen dich keen andre Sachen?
Mann, dir kann man wohl nüscht recht machen!
Mephisto:
Nö, Herr! Die Erde kannst verjessen.
Alle meckern, nörgeln und ziehn Fressen.
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