Der Klassenausflug der 10d
Am 21. November 2007 sind meine Klasse, die 10d, und ich zum Reichstag gefahren.
Vorher allerdings wollten wir den Berliner Dom besichtigen. Als wir jedoch nach unserer Anreise vor den geschlossenen Türen des Berliner Doms standen, bekamen wir die überraschende Mitteilung, dass wir nicht hineingelangen konnten, da ein Gottesdienst anlässlich des Buß- und Bettages zu der Zeit im Berliner Dom stattfand. Das stellte sich zum Glück als nicht sehr problematisch dar, da wir unsere Gruppe teilten und jeder das machen konnte, worauf er Lust hatte. Als dann unser Termin im PaulLöbe-Haus nahte, begaben wir uns auf den Weg zu unserem Rendezvous mit Herrn Petzold, der heute für Dr. Kirsten Tackmann, eine Abgeordnete, als Büroleiter arbeitet.
Beim PaulLöbeHaus angekommen, mussten wir wie in einem Flughafen einchecken. Als wir dann endlich in einem Haus der Politik waren, wurde uns sogleich ein Raum zur Verfügung gestellt, indem wir unseren Tagesablauf und die Tagesordnung noch einmal durchgehen konnten, bevor wir dann auf Einladung des Bundestages unsere Mahlzeit in einem Bistro des PaulLöbeHauses wahrnehmen konnten.
Wir hatten die Wahl zwischen zwei Gerichten. Während wir uns entschieden, erschien Herr Petzold bei uns, der uns nach dem Essen zum Reichstagsgebäude führte. Vorher rätselten wir noch, wie wir vom PaulLöbeHaus ins Reichstagsgebäude hätten gelangen können, bis wir uns in einem Tunnel befanden, der unterirdisch beide Häuser miteinander verband. So begaben wir uns also zum Reichstagsgebäude - unterirdisch!
Dort angelangt, machten wir zunächst einen Rundgang auf den verschiedenen Ebenen des Hauses, bis wir zu einem folgenden Vortrag in den Plenarsaal gingen, wo uns alles rund um das Reichstagsgebäude expliziert wurde. Wir erfuhren viel, zum Beispiel, dass der Bundesadler im Plenarsaal als fette Henne bezeichnet wird und deshalb beschlossen wurde, ihn zu ersetzen. Das ging allerdings nicht, da sich auf seinem Rücken ein Copyright befindet, welches besagt, dass er nicht abgenommen werden darf, ehe der Schöpfer bereits 50 Jahre tot ist.
Am Ende dieses Vortrages fuhren wir nach oben, auf die Kuppel, wo wir uns dann verabschiedeten. Die meisten stiegen höher auf die Kuppel empor, von der man eine exquisite Aussicht auf Berlin hatte.
Joshua Pulka