gesamtschule immanuel kant mit gymnasialer oberstufe falkensee
Nebra 2005

Nebra 12.09.-16.09.2005 - Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 8

Am Montag, den 12.09.2005, trafen sich unsere fünf achten Klassen voller Vorfreude und Spannung vor unserer Immanuel-Kant-Schule, wo unsere Klassenfahrt nach Nebra, einer kleinen beschaulichen, teilweise in einem Tal gebauten Kleinstadt beginnen sollte. Drei große Reisebusse standen bereit, darunter ein Doppelstockbus. Die Kantstraße war total überfüllt, da fast alle Schüler mit einem Auto gebracht wurden. Aber dann endlich, so gegen acht Uhr, ging es los, ein letztes Mal "Auf Wiedersehen" sagen und winken.

Die Busfahrt war doch sehr vergnüglich, da wir viele Kartenspiele und Medienprogramme dabei hatten und eine Pause machten. Auch DVDs konnten wir dank des eingebauten DVD-Players gucken. Um zwölf Uhr dann endlich verließen wir den Bus mit zum Teil eingeschlafenen Beinen.

Nun betraten wir zum ersten Mal unser Zimmer, das zwar keine drei Sterne bekommen hätte, aber für fünf Tage durchaus in Ordnung war. Erschöpft legten wir uns schwer atmend in die noch nicht bezogenen Betten. Etwa eine halbe Stunde später gingen wir in einen geräumigen Speisesaal. Das Essen hat immer gut geschmeckt und das Galat-Büfett war sehr schön anzusehen. Nach dem Essen war nicht mehr viel los, wir räumten nur noch unsere Sachen in die Schränke, holten die Bettwäsche, bezogen die Betten und legten uns aufs Ohr.

Am nächsten Morgen stiegen wir verschlafen aus unseren Betten, zogen uns an, wuschen uns und gingen schließlch um acht Uhr zum Frühstück, das sich durch die große Wurst-, Käse- und Brötchenauswahl auszeichnete. Beim Frühstücken wurde uns noch einiges über die HimmeIsscheibe von Nebra erzählt. Am Vormittag fuhren wir mit vorbestellten Bussen nach Freyburg in die Sektkellerei vom Rotkäppchensekt, wo wir uns den alten Produktionsvorgang erklären ließen. Anschließend konnten wir die Stadt auf eigene Faust erkunden: Wir fanden bis hinauf auf die Burg . Danach ging es zurück zur Jugendherberge wo wir uns bis zum Abendbrot und bis zur Nachtruhe um 22 Uhr selbst beschäftigten.

Am Mittwoch, den 14.09., unternahmen wir einen Ausflug nach Naumburg, um dort die historische Straßenbahn zu besichtigen. Nach einem kleinen Fußmarsch konnten wir uns dann noch so richtig im Spaßbad austoben. Am Abend dann gab es elne tolle Disco in der Herberge, wofür sich alle herausputzten.

Der Donnerstag war der beste Tag. Es lag einfach daran, das wir um neun Uhr nach Jena in das älteste Planetarium Deutschlands und der Welt, das Zeiss-Planetarium fuhren. Danach hatten wir noch genügend Zeit uns in der Stadt umzugucken, bis es mit dem Bus weiter zur Sommerrodelbahn nach Eckartsberga ging. In der Jugendherberge wollten wir uns noch einen gemütlichen Grillabend machen, der uns aber verregnete und abgesagt wurde.

Am Freitag standen wir verschlafen auf, ansonsten ging es uns gut, bis uns klar wurde, dass heute der Tag der Abreise war. Um neun Uhr erfolgte durch ein paar Feldwebel die Zimmerabnahme. Endlich, um 10 Uhr, begann die Heimreise nach Falkensee, wo unsere Eltern schon ungeduldig warteten: Wir hatten uns nämlich ziemlich verspätet.

Nachdem ich jetzt diesen Bericht geschrieben habe, ist die Klassenfahrt endgültig vorbei, aber ich werde sie nicht vergessen!

Johannes Kiewath 8c


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