
Projekt "Oper/leben" vom 21.11-25.11.05
Nun ging es endlich los. Wir trafen uns am Montag um 9.10 Uhr mit Herrn Petzold, der das Projekt leitete, am Bahnhof Falkensee. Nachdem die letzten auch noch eingetroffen waren, fuhren wir in Richtung Berlin. Wir stiegen am Bahnhof Friedrichstraße aus, gingen noch ein Stück zu Fuß und dann standen wir schon vor der Staatsoper Berlin.
Unsere Gruppe von 9 Mann wurde schon am Eingang erwartet. Ein Theaterpädagoge und ein junger Praktikant stellten sich zuerst vor und führten uns dann kurz hinter die Kulissen der Oper. Auf der Bühne studierten die Sänger und Schauspieler gerade ein neues Stück ein. Uns führte man in die Konditorei, der Raum, der am Abend zum Aufenthalt der Besucher dient. Er war leer, nur ein paar Stühle und Tische standen herum. Wir begannen den Workshop, indem wir uns vorstellten. Wir machten einige Rhythmusübungen und sangen etwas zum Aufwärmen und Lockerwerden.
Danach erfolgte die Rollenverteilung, denn wir hatten vor Szenen aus der Oper "Carmen" einzustudieren. Wir mussten uns als erstes in unsere Rollen einfinden um diese dann auch überzeugend zu verkörpern. Es ging an das Verkleiden, die Oper hatte für uns eine Menge Kleidung zur Verfügung gestellt. Als jeder das Passende gefunden hatte, mussten wir uns gegenseitig vorstellen, als die Person, die wir spielen sollten. Wir wurden in Gruppen geteilt und mussten bestimmte Szenen einstudieren, diese mussten wir dem Theaterpädagogen und dem Praktikanten vorspielen. Sie gaben uns wichtige Tipps zum Thema Schauspielerei und Gesang. Am Abend um 19.00 Uhr sahen wir uns die Oper selbst an, die Vorführung ging 3 Stunden und war sehr interessant.
Am nächsten Tag hatten wir den Auftrag ein Paar Szenen auszuwählen, die wir dann am Freitag auf dem Schulfest vorspielen sollten. Am Mittwoch fuhren wir abermals in die Staatsoper, um den Text und die Spielweise zu verbessern für unseren großen Tag, natürlich mit dabei: die Experten aus dem Theater. Am Donnerstag trafen wir uns alle in der Schule um ein Plakat anzufertigen und zu proben, dieses Mal mit selbst zusammengestellten Kostümen.
Am Freitag war es so weit, wir probten am Vormittag noch ein letztes Mal und am Abend war unser Auftritt. Die Turnhalle war gut gefüllt und wir waren alle sehr aufgeregt. Der Auftritt war ein voller Erfolg! Unser Ziel war es den Schülern die Oper näher zubringen und zu zeigen, dass es alles andere als langweilig ist sich eine Oper anzusehen. Dies haben wir meiner Meinung nach erreicht.
Mir persönlich hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht, denn wir mussten sehr kreativ sein um das Stück auf unsere Art zu interpretieren. Wir überlegten uns den Text selbst, stellten die Kostüme selber zusammen und mussten ein Plakat entwerfen. Aber auch unser Teamgeist wurde geschult, denn wir mussten zusammenarbeiten um ein gutes Resultat zu erzielen. Was uns gut gelungen ist.
Zum Schluss möchte ich euch noch mitteilen, dass dieser Bericht ganz besonders an Herrn Petzold gerichtet ist. Wir möchten uns alle noch einmal bei ihm für die schönen Projekttage bedanken und die vielen Jahre, die er uns in Politische Bildung und Musik unterrichtet hat. Danke!
Nikola Thurmann 12
Und jetzt noch ein paar opulente Fotos:











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