Der Weg zu einer gemeinsamen Schülervertretung

Schülerprojekt – Fortbildung der Schülervertretung

  • Was sind meine Aufgaben als Klassensprecher?“
  • Muss ich als Klassensprecher für Ruhe sorgen, weil der Lehrer das so sagt?“
  • Welche Bedeutung habe ich als Klassensprecher für meine Klasse?“
  • Wen soll ich denn nun als Klassensprecher wählen?“

Diese und viele andere Fragen kommen immer wieder bei unseren Schülern auf, doch wer findet eine Antwort darauf? Um eine Lösung für das Problem zu finden, haben sich die Schülersprecher – bestehend aus Jonas Karbaum, Chiara Kratsos, Lennart Reisinger, Laura Hofmann und Bjarne Anlauf – mit dem RAA aus Brandenburg zusammen-gesetzt, um über das aktuelle Problem nachzudenken. Herausgekommen ist ein 3 – tägiges Projekt mit einem Teil unserer Schülervertretung, welches in einem Seminar auf diese Fragen ihre Antwort finden sollten. Nach einer schwierigen Planung konnten wir unser Projekt dennoch durchführen, was der guten Unterstützung und unserer Sponsoren zu schulden ist.

 

Am 05.04. war es dann soweit. 21 Schüler unserer Schule, begleitet von Frau Paetz, Herrn Steffens und Frank Packhäuser, sowie den Referenten des RAA’s sind gemeinsam nach Bollmannsruh gefahren. Die Zimmer waren schnell aufgeteilt und es ging direkt los.

  • „Wo steht eigentlich, was die Schülervertretung ist und was ihre Aufgaben sind?“
  • „Wann wird gewählt und für wie lange?“
  • „Welche Gremien gibt es noch, außer der Schülervertretung?“

Schwierig war der Anfang vor allem für unsere tapferen 7. Klässler, welche sich erst einmal durch den Fremdwörterwald der Gesetzesbücher durchschlagen mussten, doch das Ergebnis war insgesamt zufriedenstellend.

Neben den ganzen theoretischen Aufgaben gab es zur Abwechslung auch entspannte Spiele, welche unseren Gruppenzusammenhalt als Schülervertretung merklich verbessert hat!

Der erste Tag ging sehr schnell vorüber, zwischendurch hat sich auch mal die Sonne gezeigt und wir haben den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Am zweiten Tag ging unser Seminar dann in die Tiefe.

  • „Was macht ein Klassensprecher und ein Schülersprecher eigentlich in seinem Amt?“
  • „Wofür ist er zuständig und wofür nicht?“
  • „Muss ich einen perfektes Vorbild für die Schüler sein als Klassensprecher?“

Die Meinungen fingen an auseinander zu gehen. Die wohl am meisten diskutierteste Frage war, ob man als Klassensprecher nun ein Vorbild sein muss für die Schüler?!
Die Schüler arbeiteten eifrig mit, und trotz Meinungsverschiedenheit fanden am Ende alle zum ähnlichen Ergebnis. Und auch der zweite Abend war noch lang!
Am dritten Tag gingen wir dann zum Endspurt über. Was blieb noch ungeklärt? Was kann eine Schülervertretung alles bewirken? Und welche Ideen gibt es um unsere Arbeit und das Amt des Klassensprechers anderen näher zu bringen und attraktiver zu gestalten? In Arbeitsgruppen haben wir uns mit diesen Themen auseinandergesetzt und zum Schluss alles erarbeitete zusammengetragen.

Insgesamt sind alle glücklich mit dem Resultat unserer Fortbildung. Unser Versuch, den Schülern die Demokratie an unserer Schule näher zu bringen ist großartig aufgegangen und die gesamte Truppe freut sich auf weitere Projekte der Schülervertretung.

Einen besonderen Dank geht noch einmal an die Begleiter dieser Fahrt, sowie den Referenten, ohne die das alles gar nicht möglich gewesen wäre, als auch an alle teilnehmenden Schüler, welche sich tapfer geschlagen haben und nun definitiv als Experte in ihrem Amt bezeichnen können. Ein Dank geht auch an die Schulleitung, welche uns bei diesem Projekt genauso unterstützt hat.

Und wer eine Antwort auf all die Fragen wissen möchte, sollte uns unbedingt in unserer nächsten Klassensprecherkonferenz besuchen!

Jonas Karbaum (Klasse 12 & Schülersprecher)