Biologie

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Biologie – Lebensfragen und Überlebensfragen

Solange eine Zelle lebt, steht sie in stofflichem und energetischem Austausch mit der Umwelt. Und genau das sollte lebendiger Biologieunterricht sein: ein Austausch von Informationen und Aufklärung. Keine Frage ist einem jungen Menschen wichtiger als: Wer bin ich, oder wo komme ich her? Unter diesem Aspekt kann man viele Themen des Unterrichts im Fach Biologie sehen.

 

 

Inhaltliche Schwerpunkte der „Sekundarstufe I“ sind:

7.Klasse: Einheimische Lebewesen und deren Wechselbeziehungen, Aufnahme und Verarbeitung von Informationen und Sexualität und Fortpflanzung.
8.Klasse: Ernährung, Atmung, Blut und Blutkreislaufsystem und Krankheitserreger und Immunsystem.
9.Klasse: Physiologie der Pflanzen und Evolution
10.Klasse: Vererbungslehre

In der „Sekundarstufe II“ werden vertiefend aus der „Sekundarstufe I“ und vorbereitend auf die Qualifikationsphase unter anderem Kenntnisse über den Bau und die Funktion der Zelle als kleinster Einheit des Lebens erworben.

In der Qualifikationsphase wird das Fach Biologie seit 2012 mit 4 Wochenstunden auf einem erhöhten Anforderungsniveau angeboten.
12.1 Physiologische Grundlagen ausgewählter Lebensprozesse am Beispiel der Nervenzelle
12.2 Ökologie und Nachhaltigkeit
13.1 Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik
13.2 Evolution und Zukunftsfragen

Vor 4 Milliarden Jahren bahnt sich auf unserem Planeten ein Prozess an, der unseren Planeten für immer verändern wird: Aus unbelebter Materie entsteht Leben, Chemie wandelt sich Biologie.

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Am Beispiel der Neurobiologie können die Schüler Einblicke gewinnen, wie unerforscht und spannend bisher die entscheidende Frage ist: Wie entsteht aus unbelebter Materie Geist?
Die Grundlagen wie Neurone aufgebaut sind, welche molekularen Kanäle sich in der Zellmembran öffnen, welche Botenstoffe an welcher Art von Synapse ausgeschüttet werden und wie elektrische Signale die Nervenfasern hinabschießen, werden vermittelt. Die neuronalen Rätsel des Bewusstseins werden aber weiterhin unbeantwortet bleiben.
Auf dem Gebiet der Genetik sind Wissenschaftler dabei den 3 Milliarden Jahre alten Gen-Code zu verändern. Virusresistentes Getreide ist das eine, die Züchtung virusresistenter Menschen oder das Klonen eines Neandertalers das andere. Die Fragen der Akzeptanz der Gentechnik und die ethischen Aspekte der Gentechnik berühren jeden Einzelnen von uns.
Mindestens ebenso komplex wie der Aufbau des Nervensystems ist der Aufbau eines Ökosystems. Von den heimischen Pflanzen ist laut BMU 2010 mehr als jede vierte und von den Tierarten etwa jede dritte in Deutschland bestandsgefährdet. Ermutigend ist, dass gezielte Schutzprogramme erstaunliche Erfolge haben. Kenntnisse über ökologische Zusammenhänge bilden die Grundlage dafür, dass jeder junge Mensch selbstverantwortlich zugunsten der Erhaltung der biologischen Vielfalt und des Reichtums unserer Erde wirken kann.
Und damit wären wir wieder bei dem Motto der Kant-Schule „selber denken, selber handeln“!

Fachbereich Biologie im Dezember 2017

Besondere Projekte:

Biologie Exkursion zum Nobelpreisträger