Mathematik (oder #Matheistcool)

„Die Mathematik als Fachgebiet ist so ernst, daß man keine Gelegenheit versäumen sollte, dieses Fachgebiet unterhaltsamer zu gestalten.“

Blaise Pascal (frz. Mathematiker, 1623 – 1662)

Mathematik ist eines der Hauptfächer, das am meisten polarisiert. Viele Schüler verbinden mit ihr eine fast schon innige Zuneigung, während bei den anderen das genaue Gegenteil der Fall ist.

Mathematik ist die wohl abstrakteste und logischste Wissenschaft, die es gibt. Eine Wissenschaft, die allein aus Gedanken besteht. Nichts in der Mathematik gibt es in Wirklichkeit. Übertragen auf das obige Zitat, gehört es zu den Aufgaben der Schule, den Mathematikunterricht so interessant wie möglich zu gestalten und die reinen, logischen Sachverhalte in einen alltagsnahen Kontext einzubinden, um Schülern und Eltern die enorme Bedeutung der Mathematik auf das Leben begreiflich zu machen.

„Wozu brauch ich das später im Leben?“ ist eine beliebte Schülerfrage. Die wenigsten Menschen werden mit Integralrechnung und dem Satz des Pythagoras ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das ist aber auch nicht der Kern der Mathematik.

Rechnen kann jeder, das können sogar Maschinen. Überlegen, Problemlösungen beschreiben, verstehen, Zusammenhänge erschließen, beweisen; das ist das Wesen der Mathematik.

Mathematik trägt somit zur Allgemeinbildung bei!

Ein Möbiusband - Dieser Papierstreifen hat nur eine Seite
Ein Möbiusband – Dieser Papierstreifen hat nur eine Seite

Mathematik in der Sekundarstufe I (Klasse 7-10)

Dem Mathematikunterricht liegt der Rahmenlehrplan Mathematik des Landes Brandenburg zu Grunde. Für unseren Unterricht haben wir schulinterne Curricula.

Leistungsdifferenzierung

Zu Beginn der 7. Klasse werden unsere Schülerinnen und Schüler bis zu den jeweiligen Herbstferien im Klassenverband unterrichtet. In diesen Wochen wird Wissen aus der Grundschule intensiv wiederholt. Danach beginnt der Unterricht in leistungsdifferenzierten Kursen (G-/E-Kurs). Auf der Grundlage von genauer Beobachtung während der Unterrichtsarbeit, von mehreren Leistungsfeststellungen und einer schriftlichen Arbeit sprechen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer dann eine Empfehlung für die Einstufung der einzelnen Schülerinnen und Schüler in Grund- oder Erweiterungskurse aus. Für die Einstufung in einen Erweiterungskurs sollte die Zensur „sehr gut“ oder „gut“ nachgewiesen werden. Die endgültige Entscheidung, welchem Kurs die Schülerin oder der Schüler in der zugeordnet wird, liegt in der 7.Klasse bei den Eltern. In den Jahrgangsstufen 8 – 9 entscheidet die Klassenkonferenz auf der Grundlage der erbrachten Leistungen halbjährlich über die Kurseinstufung.

Lehrwerk
Mit Beginn der 7. Klasse setzten wir das Lehrwerk „Zahlen und Größen“ vom Cornelsen-Verlag für das Land Brandenburg in der neuen Ausführung ein. Das Lehrwerk ist durch seine Binnendifferenzierung für beide Kursarten geeignet und ermöglicht einen problemlosen Übergang zwischen den Kursarten innerhalb eines Schuljahres. Das Buch wird im jeweiligen Jahrgang von den Eltern aus dem Elternanteil erworben.
Ein wichtiges Hilfsmittel für die nächsten Schuljahre ist das Buch „Formeln und Tabellen“ vom Duden-Verlag. Es wird ebenfalls aus dem Elternanteil durch die Eltern zu Beginn der 7. Klasse erworben.
Andere Arbeitsmittel wie der Taschenrechner, Geometrie-Sachen und vieles mehr, sind von den Eltern bereitzustellen. Wir empfehlen weiterhin Wissensspeicher, Arbeitshefte und beraten Sie gerne.

Diagnostische Tests zur Leistungsstandüberprüfung

Zu Beginn der Klasse 7 bearbeiten die Schülerinnen und Schüler der Bildungsregion Brandenburg die Aufgaben zur Feststellung der Lernausgangslage (www.lisum.berlin-brandenburg.de). Die in der Grundschule erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden individuell ermittelt und die Ergebnisse der diagnostischen Tests in der zukünftigen Unterrichtsarbeit berücksichtigt.
Die 8. Klassen nehmen im 2. Halbjahr an der Vergleichsarbeit VERA 8 teil (www.isq-bb.de). Hier erfolgt durch das ISQ eine umfassende Auswertung für Schüler, Eltern und Schule im Vergleich zur Klasse, zur Schule und zum Land Brandenburg.

Schriftliche Abschlussprüfung

Im Land Brandenburg ist am Ende der 10.Klasse eine schriftliche Prüfung für alle Schülerinnen und Schüler (www.lisum.berlin-brandenburg.de) verbindlich. Das Ergebnis der Prüfung geht mit 40% in die Abschlussnote ein. Es besteht die Möglichkeit einer freiwilligen mündlichen Zusatzprüfung.

Wettbewerbe

Die Teilnahme von begabten Schülerinnen und Schülern an verschiedenen mathematischen Wettbewerben („Känguru“, Olympiaden, Pangea, … ) wird angestrebt.

Zusätzliches

Im Rahmen des offenen Ganztagsangebots können Schüler und Schülerinnen allen Klassenstufen gefördert werden und Wissenslücken schließen. Die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung in Mathematik der Klasse 10 hat dabei besondere Bedeutung.

Romanesco (Blumenkohl) - Ein Beispiel für fraktale Geometrie
Romanesco (Blumenkohl) – Ein Beispiel für fraktale Geometrie

Unterrichtsmodule

Die Unterrichtsmodule als bisheriger Leitfaden sind der Orientierung anhand von Kompetenzen gewichen. Der neue Lehrplan gilt ab Beginn des Schuljahres 2017/2018.
Grundlage für die inhaltliche Ausrichtung ist der schulintern erstellte Lehrplan. Die inhaltlichen Themen können weitgehend in den jeweiligen Lehrbüchern wiedergefunden werden.

Was ist das?
Was ist das? (Bild stammt von http://halbtagsblog.de/schule/mathematik-ist-wie-dieses-bild/)

interessanter Link zu diesem Bild

Oberstufe

Das11. Schuljahr dient in der Gesamtschule der Erarbeitung der Grundlagen für die Bewältigung der Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12 und 13). Dazu gehören sowohl thematische Grundlagen, als auch der Erwerb von Fähigkeiten (Kompetenzen), manchmal auch lapidar mit „lernen zu lernen“ umschrieben.

Das entsprechende Lehrbuch aus dem Cornelsen-Verlag (Mathematik, Jgst. 11) und ein Duden-Arbeitsheft zur Erarbeitung bzw. Festigung mathematischer Grundlagen werden von der Schule (Stadt Falkensee) an die Schüler ausgeliehen.

Innerhalb der Qualifikationsphase (Jgst. 12 und 13) gehen Leistungen der Schüler nach einem vom Ministerium festgelegten Regelwerk in die Abiturnote ein. Am Ende stehen Abiturprüfungen, deren Fächerwahl in einem bestimmten Rahmen auswählbar sind. Diese Prüfungen gehen dann ebenfalls in die Abiturnote ein.

Inhaltlich ist der Rahmenlehrplan vom Ministerium vorgegeben und auch die Abiturprüfung in Mathematik wird im Land Brandenburg zentral gestellt.

Die Lehrbücher aus dem Cornelsen-Verlag (Mathematik 1 und Mathematik 2, jeweils die Brandenburg-Ausgabe) werden für die Qualifikationsphase von den Eltern aus dem Elternanteil erworben.

Materialien für Mathematik Abiturvorbereitung im 3. und 4. Semester
Alle Abituraufgaben von 2011 bis 2017:
Abituraufgaben als Übung die Versionen BB ohne CAS wählen.

Fachbereich Mathematik
Okt. 2017