Mathematik (oder #Matheistcool)

„Bisher konnte noch nicht bewiesen werden, daß irgend etwas in der Mathematik schwierig ist.“

Norbert A’Campo (*1941)

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Mathematik ist eine Wissenschaft, die allein aus Gedanken besteht. Es gehört es zu den Aufgaben der Schule, den Mathematikunterricht so interessant wie möglich zu gestalten und die reinen, logischen Sachverhalte in einen alltagsnahen Kontext einzubinden, um Schülern und Eltern die enorme Bedeutung der Mathematik auf das Leben begreiflich zu machen.

„Wozu brauch ich das später im Leben?“ ist eine beliebte Schülerfrage. Die wenigsten Menschen werden mit Integralrechnung und dem Satz des Pythagoras ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das ist aber auch nicht der Kern der Mathematik.

Rechnen kann jeder, das können sogar Maschinen. Überlegen, Problemlösungen beschreiben, verstehen, Zusammenhänge erschließen, beweisen: Das ist das Wesen der Mathematik. Mathematik trägt somit zur Allgemeinbildung bei!

Mathematik in der Sekundarstufe I (Klasse 7-10)

Ein Möbiusband – Dieser Papierstreifen hat nur eine Seite
Anders als das Möbiusband ist unser Mathematikunterricht in der Sek I nicht einseitig. Um auf die Bedürfnisse der SchülerInnen einzugehen wird im Fach Mathematik leistungsdifferenziert unterrichtet.

Leistungsdifferenzierung

Zu Beginn der 7. Klasse werden unsere Schülerinnen und Schüler bis zu den jeweiligen Herbstferien im Klassenverband unterrichtet. In diesen Wochen wird Wissen aus der Grundschule intensiv wiederholt. Auf der Grundlage von genauer Beobachtung während der Unterrichtsarbeit, von mehreren Leistungsfeststellungen und einer schriftlichen Arbeit sprechen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer dann eine Empfehlung für die Einstufung der einzelnen Schülerinnen und Schüler in Grund- oder Erweiterungskurse aus. Für die Einstufung in einen Erweiterungskurs sollte die Zensur „sehr gut“ oder „gut“ nachgewiesen werden. Die endgültige Entscheidung, welchem Kurs die Schülerin oder der Schüler in der zugeordnet wird, liegt in der 7.Klasse bei den Eltern. In den Jahrgangsstufen 8 – 9 entscheidet die Klassenkonferenz auf der Grundlage der erbrachten Leistungen halbjährlich über die Kurseinstufung.

Diagnostische Tests zur Leistungsstandüberprüfung

Zu Beginn der Klasse 7 bearbeiten die Schülerinnen und Schüler der Bildungsregion Brandenburg die Aufgaben zur Feststellung der Lernausgangslage (www.lisum.berlin-brandenburg.de). Die in der Grundschule erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden individuell ermittelt und die Ergebnisse der diagnostischen Tests in der zukünftigen Unterrichtsarbeit berücksichtigt.
Die 8. Klassen nehmen im 2. Halbjahr an der Vergleichsarbeit VERA 8 teil (www.isq-bb.de). Hier erfolgt durch das ISQ eine umfassende Auswertung für Schüler, Eltern und Schule im Vergleich zur Klasse, zur Schule und zum Land Brandenburg.

Schriftliche Abschlussprüfung

Im Land Brandenburg ist am Ende der 10.Klasse eine schriftliche Prüfung für alle Schülerinnen und Schüler (www.lisum.berlin-brandenburg.de) verbindlich. Das Ergebnis der Prüfung geht mit 40% in die Abschlussnote ein. Es besteht die Möglichkeit einer freiwilligen mündlichen Zusatzprüfung.

Was ist das? Hier findet ihr des Rätsels Lösung.

Mathematik in der Sekundarstufe II (Jgst. 11-13)

Anders als an Gymnasien haben die Schülerinnen und Schüler an Gesamtschulen die Möglichkeit ihre Zeit in der Oberstufe auf 3 Jahre auszudehnen.
Das11. Schuljahr dient in der Gesamtschule der Erarbeitung der Grundlagen für die Bewältigung der Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12 und 13). Dazu gehören sowohl thematische Grundlagen, als auch der Erwerb von Fähigkeiten (Kompetenzen), manchmal auch lapidar mit „lernen zu lernen“ umschrieben.
Innerhalb der Qualifikationsphase (Jgst. 12 und 13) gehen Leistungen der Schüler nach einem vom Ministerium festgelegten Regelwerk in die Abiturnote ein. Am Ende stehen Abiturprüfungen, deren Fächerwahl in einem bestimmten Rahmen auswählbar sind. Diese Prüfungen gehen dann ebenfalls in die Abiturnote ein.

Leistungsdifferenzierung
Im ersten Halbjahr der 11. Klasse werden alle Schülerinnen und Schüler auf einem Niveau im Umfang von 3 Wochenstunden unterrichtet. Ab dem zweiten Halbjahr der 11. Klasse bishin zur 13. Klasse wählen die Schülerinnen und Schüler zwischen zwei Leistungsdifferenzierungen – Grundkurs oder Leistungskurs. Der Grundkurs wird mit 4 und der Leistungskurs mit 5 Wochenstunden unterrichtet.
Um den Schülern und Schülerinnen beim Verteifen der Unterrichtsinhalte zu helfen, belegen alle einen Intensivierungskurs.

Inhalte RLP und Abiturprüfung
Inhaltlich ist der Rahmenlehrplan vom Ministerium vorgegeben und auch die Abiturprüfung in Mathematik wird im Land Brandenburg zentral gestellt.
Alle Abituraufgaben von 2011 bis 2017: Abituraufgaben als Übung die Versionen BB ohne CAS wählen.


Wettbewerbe
Die Teilnahme von begabten Schülerinnen und Schülern an verschiedenen mathematischen Wettbewerben („Känguru“, Olympiaden, Pangea, … ) wird angeboten und unsere Schülerinnen und Schüler insbesondere in den Erweiterungskursen werden durch ihre Fachlehrkräfte dazu motiviert.

Ganztag
Im Rahmen des offenen Ganztagsangebots können Schüler und Schülerinnen allen Klassenstufen gefördert werden und Wissenslücken schließen. Die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung in Mathematik der Klasse 10 hat dabei besondere Bedeutung.
Fachbereichsleiterin: Susanne Sattler
Sommer 2019