Russisch

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Ein Bild von uns können Sie sich wieder am Tag der offenen Tür am 25. Januar 2014 machen

Warum Russisch lernen?

Wer Freunden und Bekannten erzählt, dass er Russisch lernt und nach Russland reisen möchte, erntet entweder Ver- oder Bewunderung. Dabei gibt es viele gute Gründe den Blick auch mal ostwärts zu richten. Das Pauken von kyrillischen Buchstaben und Russischvokabeln lohnt sich. Denn, wer Ahnung von Russland und der Sprache hat, dem eröffnet sich nicht nur eine neue Kultur, sondern der hat auch gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.

Aber es gibt noch unzählige Gründe mehr! Hier sind nur einige:

  • Russisch ist die in Europa am weitesten verbreitete Muttersprache und viele Menschen beherrschen es auf muttersprachlichem Niveau.
  • Neben Englisch, Französisch, Chinesisch, Spanisch und Arabisch gehört Russisch zu den offiziellen Arbeitssprachen der Vereinten Nationen.
  • Schon geringe Sprachkenntnisse bauen Brücken zu den Menschen in Russland und wecken Bewunderung bei ihnen.
  • Mit Russischkenntnissen kann man nicht nur Russland bereisen, sondern auch alle anderen GUS-Staaten.
  • Deutschland ist Russlands wichtigster Handelspartner. Aber auch Russland spielt vor allem im Energiesektor eine wichtige Rolle für die deutsche Wirtschaft.
  • Sprachkenntnisse eröffnen also auch einen Einblick in eine andere Kultur und helfen Vorurteile abzubauen.

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Russisch an der Kantschule

An der Kantschule arbeiten wir im Wahlpflichtfach ab der siebten Klasse in wöchentlich vier (Klasse 9 und 10 jeweils drei) Unterrichtsstunden im Fach Russisch.

Wir nähern uns dieser „Geheimsprache“, in dem wir zuerst ganz gründlich die neuen „Zeichen“ lesen und schreiben üben.
Alle vier Sprachtätigkeiten – das Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben- sollen ein Ganzes ergeben. Wir sehen einen wichtigen Schwerpunkt im mündlichen Bereich, möchten die Schülerinnen und Schüler zu einfachen Gesprächen befähigen und zur Orientierung in einer neuen Kultur.

Doch auch dabei heißt es-ohne Fleiß kein Preis! Das bedeutet auch Vokabeln zu lernen, Grammatiktests zu schreiben, Monologe zu üben und an Projekten und Präsentationen zu arbeiten. Wird aber ergänzt durch Stunden am Samowar, dem typisch russischen Teebereiter, Sprachrätsel, das Kochen russischer Spezialitäten wie Pelmeni und Bliny und nicht zuletzt dem Singen von Volksliedern und Popsongs und dem Schauen aktueller und klassischer russischer Filme.

Wir lernen Russland in seiner Größe und Schönheit kennen, erschließen uns seine reichhaltige Geschichte und Kultur, erkunden die wechselvolle Vergangenheit und die Moderne Augen dieses eindrucksvollen Landes.

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Womit arbeiten wir im Unterricht?

Sekundarstufe I/ Klassen 7-10

  • Lehrbücher Dialog neu 1,2,3 Cornelsen Verlag
  • Arbeitsheft zum Lehrbuch (Das Arbeitsheft müssen die Eltern als Verbrauchsmaterial kaufen.)
  • Wörterbuch Pons Deutsch/Russisch
  • Wörterbuch Deutsch-Russisch/Russisch-Deutsch
  • Langenscheidt Verlag
  • Angemessenes authentisches Textmaterial

Sekundarstufe II/ Klassen 11-13

  • Authentische Texte und Materialien (aus Zeitungen, Zeitschriften, Internet, Podcasts…)
  • Originalliteratur ( z.B. Tschechow und Tokarjewa, Gedichte von Puschkin und Lermontow und auch Zeitgenössisches)
  • Lehrbuch „Вместе“ neu Cornelsen Verlag
  • Lehrbücher „Dialog“ neu 4+5 Cornelsen Verlag
  • Lehrbuch „В пути“ Klett Verlag
  • Einsprachiges Wörterbuch

Sekundarstufe II Neuanfänger Russisch ab Klasse 11

  • “ Lehrbücher „Privjet“ neu 1+2+3 und authentisches Material

BuecherBank

 

Wie wird bewertet?

  • Das Fach Russisch gehört in den Klassenstufen 7-10 als Wahlpflichtfach zur Fächergruppe I.
Die Fachkonferenz Russisch hat dem Rahmenlehrplan Russisch für die Sekundarstufe I entsprechend zwei Klassenarbeiten für jedes Halbjahr festgelegt. (Ausnahme ist die Klasse 10, in der 3 Klassenarbeiten im Schuljahr geschrieben werden)
  • Inhaltlich beschäftigen sich die Klassenarbeiten mit dem Stoff des Unterrichts der letzten Wochen, vor jeder Klassenarbeit wird gründlich geübt und wiederholt. 
Der Termin der Klassenarbeit wird spätestens eine Woche vorher bekannt gegeben. Die Klassenarbeiten gehen mit 50% in die Gesamtnote ein.
  • Weiterhin zählen für die Gesamtnote: mündliche und schriftliche Tests, Vokabelkontrollen und Stundenleistungen jeder Art, Präsentationen, Projekte, die mit 50% in die Gesamtnote eingehen.
  • Alle vier bis sechs Wochen werden von der Lehrkraft Noten für die konstruktive Mitarbeit vergeben und dann auch den Schülerinnen und Schülern mitgeteilt. Zu Beginn des Schuljahres erläutert die Lehrerin den Schülern ihre Kriterien für die Mitarbeit, wir streben eine große Transparenz in der Notengebung an.
  • In der Sekundarstufe II (ab Klasse 11) wird im Grundkurs Russisch je eine Klausur pro Halbjahr geschrieben. Inhaltlich bezieht sie sich auf den Stoff der vorangegangenen Wochen. Wichtig ist, dass die Klausuren ab 12/I nur mit dem einsprachigen Wörterbuch geschrieben werden dürfen, so lautet bislang noch die gesetzliche Vorgabe.
  • Die Klausur geht wie in allen anderen Grundkursen der Sekundarstufe II mit 25% in die Gesamtnote ein. Die Gesamtnote ergibt sich dann noch aus der konstruktiven Mitarbeit und sonstigen Noten für Vokabelkontrollen, Vorträge, Plakate, Präsentationen und anderes mehr.

Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam-Schulpraktische Studien im Fach Russisch

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Im Wintersemester 2012 konnte der Fachbereich Russisch bereits zum dritten Mal  sehr motivierte Studentinnen der Universität Potsdam begrüßen. Sie führten im Unterricht der Klasse 7 Wahlpflicht Russisch ihre ersten Unterrichtsstunden durch. Begleitet und betreut wurden sie dabei von ihrer Dozentin Frau Dr. Seidel. Gemeinsam mit Frau Labatzka werteten sie die Stunden aus, die sie sehr sorgfältig, mit viel Engagement und  schönen Ideen vorbereitet hatten.

Unsere Gäste schienen sich an der Kantschule wohl zu fühlen und gaben uns eine sehr freundliche Rückmeldung.

„Mein Eindruck von der Schule ist sehr positiv. Die Schulleitung, die Lehrer und die Schüler sind sehr nett. Ich bin sehr froh und dankbar, meine ersten Lehrversuche an der Immanuel-Kant-Gesamtschule durchführen zu dürfen.

Die Schüler begegnen uns Studenten freundlich und sind für unseren Unterricht sehr aufgeschlossen. Dementsprechend fühle ich mich in der für mich noch neuen Lehrerrolle sehr wohl und habe große Freude an der Vorbereitung und Gestaltung des Russisch-Unterrichts, auch wenn nicht immer alles glatt geht. Meine erste Stunde wird vermutlich unvergessen bleiben – das Thema war „Welche Sprachen sprichst du (nicht)?“.

Die Betreuung von Frau Labatzka ist großartig: Sie gibt viele Tipps und Hinweise, hat immer ein offenes Ohr für unsere Fragen und nimmt sich viel Zeit für die Besprechungen.“ S. Brandt

„Ich freue mich, die Immanuel Kant Gesamtschule in Falkensee kennenlernen zu dürfen, denn sie macht auf mich einen sehr modernen und aktiven Eindruck. Auch die Russischklasse der Jahrgangsstufe 7 lernte ich während meiner Hospitations- und Unterrichtseinheiten als rege und strebsame Gruppe kennen, die durchaus Russisch lernen wollen und mit Spaß dabei sind, was nicht zuletzt der motivierten und engagierten Lehrerin mit all ihren kreativen Basteleien zu verdanken ist.

Die Immanuel Kant Gesamtschule in Falkensee behalte ich in positiver Erinnerung und freue mich jetzt schon, sie bald wieder besuchen zu dürfen.“ A. Halfter

„ Meine erste Begegnung mit der Immanuel Kant Gesamtschule habe ich recht gut in Erinnerung. An diesem Tag stand für mich der Russischunterricht als eine im Lehramtsstudium integrierte schulpraktische Unterrichtseinheit auf dem Plan.

Zunächst fiel es mir aufgrund der Bauarbeiten, die hier zur Steigerung der Qualität des Schulalltags durchgeführt werden, nicht so leicht den Haupteingang zu finden. Diese erste Verwirrung hatte aber auch ihr Gutes, denn sogleich machte ich Bekanntschaft mit einigen freundlichen Schülern dieser Gesamtschule, die mir den Weg wiesen.

Überrascht war ich vom modernen und mit Graffiti verzierten Schulgebäude, welches die klare Botschaft „Don’t be a fool, stay at school!“ (Sei nicht dumm, geh zur Schule) vermittelt. Doch Freundlichkeit und Lebensfreude strahlt nicht nur die Schule, sondern auch ihre Schüler und Lehrer aus. An unserem ersten Tag als unterrichtende Studenten wurden wir sogar von der Schulleiterin begrüßt!

In meiner ersten vorbereiteten Russischstunde sang ich mit den Schülern der 7. Klasse das russische Alphabet-Lied. Es war ein schönes Erlebnis, weil alle Schüler interessiert dem Unterrichtsgeschehen folgten und toll mitmachten. Bemerkenswert war für mich die Lernbereitschaft und Neugierde der Schüler, die mir eine schöne erste Unterrichtseinheit ermöglichten. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich sehr gern zum Russischunterricht dieser 7. Klasse bei Frau Labatzka komme und mich sehr darüber freue, dass mir das Unterrichten Spaß macht!“ O. Meier

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Wir würden uns sehr freuen, wenn wir vielleicht die eine oder andere hier zum Praktikum begrüßen dürfen.