Kant Kultur Toskana


Wir lassen Revue passieren. Gemeinsam mit Frau Wald, Herrn Latsch und Frau Scholz auf dem Weg in die Toskana. Die Mission: Den Schülern Wissen auf eine spannende und interessante Art zu vermitteln.

Tag 1: Pisa
Das Frühstück begann. Kraft tanken für unsere Tour nach Pisa. In Pisa angekommen liefen wir durch die wunderschöne Innenstadt. Um Geld zu sparen, versuchte Frau Wald sich als Reiseführerin und erklärte uns die Sehenswürdigkeiten. Nun ging es auch zur Hauptattraktion, dem schiefen Turm von Pisa, der auch ordentlich schief war. Da wir laut Plan nichts mehr zu tun hatten, bekamen wir Freizeit. Einige von uns haben sich auf den Turm getraut, mich eingeschlossen und ich muss sagen, es hat sich gelohnt, die Aussicht war überragend. Andere hingegen sind zum Spiel von A.C. Pisa 1909 in die Seria B gegangen. Für die, die keinen Plan haben was das ist : Fußball. Gegen Abend ging es dann mit Zug und Bus zurück ins Hotel. Alle waren fix und fertig.

Tag 2: Florenz
Da für heute schlechtes Wetter auf dem Zettel stand, wurde es uns freigestellt den Ausflug nach Florenz mit zu machen. Über die Hälfte der aus Zucker bestehenden Klasse blieb im Hotel und machte sich da einen schönen Tag. In Florenz angekommen verlief der Weg Richtung Innenstadt stockend, da die ersten ins Restaurant zur goldenen Möwe (McDonalds) mussten, weil sie das letzte Mal etwas vor zwei Stunden gegessen hatten und halb verhungert waren. Es ging dann sofort weiter Richtung Kathedrale Santa Maria. Sie bot ein genauso außergewöhnliches und spektakuläres Bild von außen wie von innen. Frau Wald ließ uns dann noch einige Stunden Freizeit, in der die Schüler die Stadt erkundeten. Währenddessen widmete sich Frau Wald der Weinkultur und exportierte gleich tausend Flaschen nach Deutschland. Vollkommen kaputt im Hotel angekommen, gingen alle ganz vorbildlich früh schlafen.

Tag 3: Lucca
Am Donnerstag waren wir in Lucca, einer kleinen, zwar unbekannten, aber sehr interessanten und von Kultur geprägten Stadt. Eine erlebnisreiche Anreise nach Lucca blieb uns nicht erspart. Viele Kurven, Berg auf, Berg ab, da hat es dem ein oder anderen den Magen umgedreht. Dort angekommen zückte unsere Reiseführerin Frau Wald ihr schlaues Heftchen und erklärte uns die Stadt mit deren Sehenswürdigkeiten. Wir sahen uns die Kathedrale San Martino aus dem 12. Jahrhundert, die San Michele in Foro Kirche, den Piazza Napoleone und den Torre Guinigi an. Unsere Freizeit in Lucca verbrachten wir damit, uns Touristenfahrräder auszuleihen und damit die nur vier Kilometer lange Stadtmauer zu umfahren. Die anderen genossen das zwar bewölkte aber recht angenehme Wetter. Ich denke, ich kann für alle Beteiligten unserer Fahrt sprechen, wenn ich sage: Für das kleine romanische Städtchen Lucca war es die Anreise wert. Die sehr überschaubare Stadt bot einiges an Kultur. Die einmalig kleinen Straßen und die nicht vorhandenen Bürgersteige war in dem Fall schon Abenteuer genug, aber trotzdem war es ein gelungener Ausflug.

 

geschrieben von Rocco W. Jahn, Corbin Henning und Kevin Marquardt