Landesfinale: Gefühlt ist es der erste Platz

Dass es gegen die Sportschulen aus Potsdam und Cottbus mit ihren Kaderathleten im Landesfinale schwierig werden würde, war den Leichtathletikmädels der Kantschule von vornherein klar. Ebenfalls klar war, dass das Team stark geschwächt an den Start gehen würde, da Luna und Hanna als Unterstützung am Hochsprung und der Kugel massiv fehlten. Als sich dann auch noch Lucy verletzte und der kurzfristige Ersatz ebenfalls ausfiel, gingen die Chancen auf das Treppchen gleich gegen Null. Einziger Lichtblick: Hanna Schubert, die keine Extratrainingseinheit scheute, um die Staffel um Tanita, Julia und Linda zu unterstützen. Mit Erfolg! 40,79 Sekunden können sich sehen lassen. Nachdem die ersten beiden Disziplinen gut über die Bühne gegangen waren, hieß es nach dem Hochsprung zittern. Mit 2x 1,30m fiel die Kantschule deutlich zurück. Zum Glück war auf die starken Werferinnen, Sophie, Keira und Kiara Verlass. Gleich zwei neue Schulrekorde mit 50m (Sophie) und 51m (Kiara) wurden aufgestellt. Die Kantschule holte wieder auf. Beim Sprint sicherten Tanita Arendt und Julia Lauter souveräne Punkte mit 10,33 und 10,81 Sekunden. Tanita konnte ihren eigenen Schulrekord vom Regionalfinale so noch einmal toppen. Beim Kugelstoßen schlugen sich unsere Mädchen tapfer gegen den Rest. Sophie Schreiber und Sophie Petersen, die die ohnehin gesetzte Kiara Kraatz unterstützen, gaben alles und ließen die anderen nicht zu viel Vorsprung herausarbeiten. Die Sportschulen waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr einzuholen, aber der dritte Platz war noch möglich. Es kam nun auf Elena, Keira und Linda beim 800m Lauf an. Ein schnelles Rennen bei bestimmt 25 Grad in dem die Mädchen Nervenstärke bewiesen. Elena Liebich lief erneut Bestleistung mit 2,22 min und Linda Petersen und Keira Lehmann folgten mit 2,41 min und 2,57 min. Am Ende brachte genau dieser Lauf die entscheidenden 20 Punkte Unterschied, mit denen die Kantschule am Pückler Gymnasium Cottbus vorbei aufs Treppchen zog. Ein dritter Platz, der sich nach diesem aufreibenden Tag, wie ein erster anfühlt. Wir sind stolz nach so langer Zeit wieder so weit gekommen zu sein!