Tag 3

Wer einen Schulgarten hat, lernt und lehrt schon fast im Paradies oder die zukünftige Rolle des grünen Daumens an der Kant

Bereits in der Antike haben Platon und Sokrates zusammen mit ihren Schülern Gärten angelegt, um eine inspirierende Umgebung für Dichtung, Wissenschaft und Philosophie zu schaffen. Was Platon konnte, können Frau Werner, Herr Krüger und Herr Gerlich schon lange, und so entstand die Projektidee „Kant-Schulgarten“, die 24 Schülerinnen und Schüler motivierte, in die Gummistiefel zu schlüpfen und die Gärtnerschürzen anzulegen.

Schon einige Tage vor der Projektwoche wurden Hochbeete, 12 Kubikmeter Lehm-und Mutterboden und vier Tonnen Steine geliefert, damit die zahlreichen Ideen für den Traumgarten in die Tat umgesetzt werden konnten. Sogar ein von den Künstlern der Schule hergestelltes Insektenhotel wird nun Hummeln, Wildbienen und Wespen als Gäste auf dem Gartengelände begrüßen. Aus Europaletten (gespendet von Lee-Ann Otts Eltern) wurden coole Loungemöbel gebaut, die einen liebevollen Anstrich erhielten.

Wenn der Garten der Kant erst einmal grünt und blüht, wird sich sehr bald das entscheidende Plus des Buddelns und Erntens zeigen. Denn ein Schulgarten schafft eine Erfahrungswelt, die den Unterricht fächerübergreifend und anschaulich ergänzt. Unsere Biologielehrerin Frau Werner und unsere Biologielehrer Herr Krüger und Herr Gerlich sind davon überzeugt, dass der Garten so einiges leisten kann: Die Kantianer werden lernen, Lebensmittel wertzuschätzen, ökologische Zusammenhänge zu verstehen und natürlich gärtnerische Fähigkeiten aufzubauen.
Die Vorfreude auf die Kant-Schulgarten-Nutzung ist riesig und eins ist sicher: Im Kampf gegen Blattlaus und Wühlmaus werden die Kant-Gärtnerinnen und Kant-Gärtner nicht kapitulieren.

Frau Beyer & Frau Bernard (Projekt „Kant-Kolumne“)

One thought on “Tag 3

  • 01.07.2022 um 15:29
    Permalink

    Ein Hoch auf unsere Garten- und Landschaftsbauer*innen. Sensationell, was ihr in dieser Woche geschafft habt.

Kommentare sind geschlossen.