Tag 5

erfinden – bauen – designen

Im MakerSpace unserer Schule fliegen seit Montag die Sägespäne, es wird geleimt, geschraubt, bemalt, vermessen und getüffelt – ganz genau so, wie es sich für ein MakerSpace gehört, bei dem es sich um eine Art offene Werkstatt handelt, in der mithilfe von Geräten wie einem 3D-Drucker oder einer Presse zum Fräsen individualisierte Einzelstücke aus unterschiedlichen Materialien hergestellt und bearbeitet werden.

Getreu dem Motto „make almost everything“ haben die insgesamt 7 fleißigen Macherinnen und Macher aus den Jahrgängen 7-12 in dem Projekt „Makerspace“ unter der Leitung von Herrn Hildebrandt seit Montag eine ganze Sammlung an innovativen Produkten erstellt, wofür andere mehrere Monate bräuchten. Angefangen bei einem „Buddelkasten“, in dem geliebte Haushasen und -kaninchen ihrem natürlichen Buddelbedürfnis nachgehen können, entstanden „Lernbretter“ für das Fach Mathematik, welche bereits in großen Stückzahlen von anderen Schulen bestellt werden, eine „Münzsortieranlage“, nachhaltige Lampenschirme aus recycelter Wellpappe, mobile Gartentische, welche gefräst und mit einer persönlichen Gravur versehen werden (das Modell „Gartenfrieda“ ist unter Gartenbesitzerinnen und -besitzern äußerst gefragt) sowie große und farbige Buchstaben zum Aufstellen unseres Schulnamens, die demnächst den Hof schmücken werden und zu der es eine Mini-Version als Tischdeko inklusive indirekter Beleuchtung gibt.

Kein Wunder also, dass die fleißigen Tüftlerinnen und Tüftler seit Montag vor lauter Schöpfungsdrang bis in den späten Nachmittag hinein im MakerSpace tätig waren.

All diejenigen, die entweder Interesse an den entstandenen Produkten haben oder sich gar selbst am 3D-Drucker & Co ausprobieren wollen, sind herzlich eingeladen zu einem Rundgang durch das MakerSpace und können darüber hinaus selbst kreativ werden, wenn es um die Gestaltung und Erstellung individueller Buttons geht. Beides ist am Montag, im Rahmen des Kant-Sommerfests möglich.

Etwas filigraner, aber nicht minder kreativ entstehen seit Montag in dem Projekt „Origami“ unter der Leitung von Frau Niemann im Sinne der gleichnamigen Faltkunst aus Japan dreidimensionale Objekte aus Papier. Gefaltet werden hierbei Blumen, geometrische Formen oder Tiere. Obwohl der traditionelle Origami-Kranich auf der Anforderungsstufe „mittelschwer“ eingestuft wird, beherrschen die künstlerischen Feinmotorikerinnen und – motoriker aus den Jahrgängen 7-9 dieses Modell offenbar im Schlaf, betrachtet man die Ansammlung an bunten Papiervögeln, welche sich bei unserem Besuch bereits im Raum türmten (siehe Foto).

Wie viel Spaß das Ganze macht, das kann man am Montag selbst ausprobieren, wenn zum Falten der Kraniche eingeladen wird.

In diesem Sinne warten wir alle gespannt und voller freudiger Erwartung auf den kommenden Montag und damit auf unser Kant-Sommerfest, bei dem man von 11:00 – 15:00 Uhr nicht nur mitmachen, tolle Preise gewinnen oder leckeres Essen genießen, sondern auch Gesang, Tanz und vieles mehr auf der Bühne bestaunen kann.

Frau Beyer & Frau Bernard (Projekt „Kant-Kolumne“)