10 Gebote in den Sozialen Medien

Wie sagte unser Herr Packhäuser zu den Eltern der neuen siebten Klassen? Passt auf eure Kinder auf, denn sonst … gibt es Probleme in den WhatsApp-Gruppen und in den WhatsApp-Gruppen und in den WhatsApp-Gruppen und so weiter.

Warum?

Weil die Menschen seit Jahrtausenden miteinander reden und sich gute Regeln herausgebildet haben, während sie erst seit ungefähr fünfundzwanzig Jahren Mails schreiben und die Risiken nicht gut kennen.

  • Man traut sich eher etwas Bösartiges zu sagen, weil man isoliert am Rechner oder am Smartphone sitzt und dem anderen nicht in die Augen schauen muss.
  • Man ist aber gar nicht allein; im Gegenteil: Man erreicht durch die Postings unter Umständen viel mehr Menschen als durch ein Gespräch auf dem Schulhof.
  • Oft wird vergessen, dass Leute mitlesen, für die diese Diskussion gar nicht gedacht ist.
  • Manchmal wird übel genommen, dass jemand (angeblich) eine Nachricht nicht erhalten hat.
  • Die Postings bleiben stehen. Man kann sie zwar löschen, aber nur eine bestimmte Zeit lang, und außerdem kann jeder Screenshots machen.

Trotzdem will kein vernünftiger Mensch diese Techniken abschalten, das geht auch gar nicht. Deshalb unbedingt beachten:

Die 10 Gebote in den Sozialen Medien

1 Schreibe mit Bedacht. Das Internet vergisst nicht und alles, was du geschrieben hast, kann gegen dich verwendet werden.
2 Gib nicht zu viel Privates von dir preis.
3 Ignoriere Unbekannte.
4 Klicke nicht einfach auf Links, ohne zu überlegen, ob sie einen vertrauenswürdigen Ursprung haben.
5 Poste nur Positives über andere.
6 Wenn du jemanden kritisieren willst, dann tu das nicht öffentlich und nicht über die sozialen Medien, sondern geh zu ihm hin und sage es ihm ins Gesicht.
7 Veröffentliche keine Bilder oder Filme von anderen ohne deren ausdrückliches Einverständnis. Das ist eine Straftat.
8 Stelle nichts Falsches ins Netz.
9 Achte auf den Empfängerkreis.
10 Verschicke niemals freizügige Fotos von dir, egal wie verliebt du bist.

Und vor allem: Nimm die Sozialen Medien nicht so wichtig. Echte Freunde gibt es nur im echten Leben.

Jetzt wisst ihr’s. Und beim nächsten Cybermobbing-Aufruhr könnt ihr nicht sagen, ihr hättet’s nicht gewusst.

Hier zum Ausdrucken und zum Diskutieren in der Familie!!

Foto: Lupo / pixelio.de

Ein Gedanke zu „10 Gebote in den Sozialen Medien

  • 29.09.2017 um 08:19
    Permalink

    Tolle Sache! Egal wie „media-savvy“ wir sind (oder glauben zu sein), überlegen wir nicht immer die Konsequenzen unseres Handelns.
    P.S. „media-savvy“ Menschen wissen, wie man das Wort googlet 😉

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