Auschwitz …

  •  … „ist ein Ort des Horrors und der Vernichtung und dient als Erinnerung und Warnung.“ (Laura)  
  • … hat mir bewusst gemacht, „was unschuldigen Menschen angetan wurde.“ (Ole)  
  • … hat in mir „Betroffenheit und Trauer ausgelöst.“ (Johann)

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause haben sich Kant und LMG Schüler:innen endlich wieder gemeinsam auf den Weg nach Krakau gemacht, um sich intensiv mit dem Thema Holocaust auseinanderzusetzen. Dazu gehörten neben den Führungen durch das ehemalige Krakauer Ghetto, das Stammlager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau auch Workshops zu  interessanten Themen, in denen sich die Schüler:innen mit vielen Einzelschicksalen auseinandersetzen konnten. Der anschließende Besuch der Ausstellung des Künstlers Marian Kolodzej im Maximilian-Kolbe Zentrum, der in seinen Werken seine Zeit als Häftling Nummer 432 verarbeitete, verdeutlichte das Erfahrene auf erschütternde und bedrückende Weise. Auschwitz hat mich „…sehr schockiert und ich stelle mir immer wieder die Frage, warum Menschen so sein müssen.“ (Inga)

Eindrucke zu der Ausstellung findet ihr hier: https://www.labyrinths.pl

Eindrucksvoll war für viele Schüler:innen sicherlich das Zeitzeugengespräch mit Frau Lidia Maksymowicz, die als Kind das Lager überlebte und das Erlebte mit den Schüler:innen teilte. Für Interessierte erscheint die Lebensgeschichte über ihre Kindheit in Auschwitz demnächst als Buch in englischer Sprache mit dem Titel „The girl who could not cry.“

In den abendlichen Reflexionsrunden wurden weiterführend zum Thema Demokratie und Mitgestaltung mit den Schüler:innen diskutiert. Die Bedeutung von Freiheit, aber auch persönlicher Verantwortung in der demokratischen Gesellschaft wurden hier in den Mittelpunkt des Austauschs gestellt – ausgehend von der Beschäftigung mit den Verbrechen der Nationalsozialisten wurde deutlich, wie wichtig diese Themen auch in der Gegenwart sind und bleiben. Auschwitz hat mir gezeigt, „…was eine Diktatur auslösen kann und wie wichtig Demokratie ist.“ (Anna) 

Danke an der Stelle an das Jugendforum Falkensee – Angelina, Maha und Marius – für eure tolle Arbeit!

Natürlich gab es auch Gelegenheit während interessanter Stadtführungen und auf eigene Faust die wunderschöne Stadt Krakau und das jüdische Viertel Kasimierz kennenzulernen und eine gute Zeit zu haben. 

Vielen Dank an alle Teilnehmer:innen für die Aufmerksamkeit, das Interesse und das Durchhalten!

Für mich war Auschwitz eine sehr bedrückende Erfahrung und es ist immer noch unvorstellbar, dass dort so viel Mord und Ungerechtigkeit passiert ist … und hat mir auch gezeigt, dass wir dafür sorgen müssen, dass so etwas nie wieder passiert.

Riaan

Wenn ihr euch auch für diese Fahrt interessiert, dann sprecht uns an und merkt es euch für das nächste Jahr vor! Wir freuen uns auf euch.

Euer Krakau-Team

Packhäuser, Leps, Wittchow

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