Die Geschichte vom Murmeltier

Irgendwie kam mir das alles bekannt vor: Schulschach-Abenteuer in Fredersdorf. Das geht so: Man trommelt eine Mannschaft zusammen, trifft sich halb noch in der Nacht am Bahnhof in Falkensee, fährt Witze erzählend quer durch Berlin (und das ist nicht übertrieben: Falkensee – Fredersdorf, weiter geht’s nicht in West-Ost-Richtung), macht ein Foto, versorgt sich im Supermarkt mit den letzten Vorräten; und dann beginnt der Kampf gegen Oberschulen und Gymnasien zwischen Cottbus und Rathenow.

Zunächst bestand das Déjà-Vu in der Befürchtung, wir würden hier alles lernen, was man über’s Scheitern wissen muss. (Auch nicht schlecht.) Aber dann fingen sich die Jungs und rappelten sich auf und arbeiteten sich in der Tabelle bis in die Mitte. Besser als Hertha am gleichen Tag! Und die kriegen Millionen. Wir beendeten das Turnier jedenfalls mit einem großen Sieg, und der Film lief rückwärts ab: Fredersdorf, Wuhletal, Alex … usw.

Und wieder mal die Erkenntnis: Schach ist ein krasser Egoshooter. Und erst die Grafik! Absolut real-realistisch!

Hier die Einzelergebnisse: