Ehrung für das Porsche Junior Team

Dass Schüler mit und ohne Handicap zusammen lernen, gehört seit Jahren zu unserem Schulalltag. Man hilft sich, achtet aufeinander und akzeptiert, dass nicht alle alles können beziehungsweise können müssen. Schüler mit Handicap sind an unserer Schule Teil des Ganzen, der Schulgemeinschaft also. Das finde ich toll.

Nicht ganz alltäglich ist es aber, dass sich Schüler der Gesamtschule für ein Projekt interessieren, dessen Heimat die Förderschule Falkensee ist. Und sie interessieren sich nicht nur sondern arbeiten seit einigen Wochen aktiv in diesem Projekt mit. Alex, Laurin und Taddäus schrauben und schleifen mit der selben Begeisterung wie die Schüler vom Akazienhof.
Ich nenne das Inklusion von unten. Inklusion, die funktioniert. In unserem Team zählen nur das Engagement für die Schülerfirma und  das gemeinsame Interesse an den alten Ackerschleppern, also ob du ein Schrauberherz und Diesel in den Adern hast. Wichtig ist nur, dass alle mitmachen.

„Alle dabei“ ist auch das Motto des 2. Brandenburger Inklusionspreises des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.
Das Porsche-Junior-Team hatte sich beworben und war am vergangenen Freitag zur Preisverleihung nach Potsdam eingeladen worden. Große Chancen hatten wir uns nicht ausgerechnet.
4 der 5 Preisträger waren bereits geehrt worden, als die letzte Laudatorin vom Teamgeist sprach, den dieses Projekt ausstrahle. Von dem Miteinander der Jugendlichen und ihrer Eigenverantwortung. Wenige Minuten später nahmen Taddäus, Alex und ich stellvertretend für das ganze Porsche-Junior-Team die Auszeichnung von Ministerin Golze entgegen.

Neben der Anerkennung, ganz viel Schulterklopfen und Lob gab es ein Preisgeld von 2000 Euro. Dieses werden wir einsetzen, um das Projekt fortzuführen, also in die Firma investieren.

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