Expedition nach Brexitannien

Expedition nach Brexitannien 2015/16

Die Neunte war in England

Schlechtes Wetter, merkwürdiges Essen, seltsame Menschen – das gibt es nur in England!

Die neunten Klassen der Immanuel-Kant-Gesamtschule Falkensee gehen jedes Jahr das Risiko ein, diese Klischees im Selbstversuch zu überprüfen. 75 Schüler und sechs Lehrkräfte haben in der Zeit vom 10.07. – 15.07.2016 das Land des Brexit besucht und ganz persönliche Eindrücke gewonnen.

Nach einer schaukeligen Überfahrt begrüßten die berühmten Kreidefelsen von Dover die Neuankömmlinge aus Deutschland in strahlendem Sonnenschein. Keine Zeit zum Verweilen, denn von Dover ging es sofort nach Canterbury, der Stadt mit der berühmten Kathedrale. Hier hatten wir das erste Mal die Gelegenheit, das Flair einer englischen Stadt in uns aufzunehmen. Ein Spaziergang durch die sonnige Altstadt, ein Eis auf die Hand, fröhlich schnatternde Leute überall – was will man mehr?

Müde, aber auch etwas aufgeregt, erreichten wir am Abend Poole, wo die Gasteltern schon auf uns warteten. Wie sind sie wohl, diese Engländer: reserviert, hochnäsig, höflich und undurchschaubar? Wird mein Englisch reichen, um mich zu verständigen? Wird das Essen schmecken oder müssen wir bis zum nächsten Morgen warten, um endlich etwas Richtiges zwischen die Zähne zu bekommen? Ein Glück, unsere Gasteltern waren nett, gesprächig – und konnten sogar kochen.

Tag zwei wandte sich vor allem an die Liebhaber von Oldtimern und Autos mit viel PS unter der Haube. Im National Motor Museum von Beaulieu konnten wir einen Blick auf tolle Autos werfen, aber auch durch die Besichtigung des Herrenhauses einen Eindruck vom traditionellen Leben des englischen Landadels gewinnen. Das Highlight dieses Tages aber war der Besuch eines der schönsten Orte Englands – Durdle Door. Nie gehört? Wir bis dahin auch nicht. Jetzt kennen wir die kleine Bucht mit dem weißen Sandstrand und dem außergewöhnlichen Felsen, der an ein Tor oder eine Tür erinnert und dem Ort seinen Namen gibt. Aber erst einmal hinkommen! Wandern war angesagt. Und entsprechendes Schuhwerk. Jemand ging auf High Heels an den Start und schaffte die ganze Strecke auch ganz locker. Ihr dürft raten, wer das war.

Am dritten Tag hatten wir ein Treffen in der Vergangenheit – Stonehenge, vor rund 4500 Jahren entstanden, verkörpert die Größe einer längst vergangenen mystischen Zeit.  Dann ging es mit Lichtgeschwindigkeit zurück in die Zukunft, denn es hieß in Bath das erste Mal „Time for Shopping“. Außerdem besuchten wir die Römischen Bäder, in denen die alten Römer nicht nur ihre Füße gewaschen haben.

Was wäre England ohne London? Am letzten Tag unserer Englandreise besuchten wir Großbritanniens Hauptstadt, eine der schönsten Metropolen der Welt.

Hello to the Tower, shaking hands with Big Ben, a ride on the London Eye – es gibt nur ein Wort, das zu beschreiben: Amazing!

Unsere Englandreise war toll! Vielen Dank, Frau Nickel!

 

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