21.02.2024
FachbereicheFranzösisch

Stadt der Liebe

Ein ganzer Bus voll mit Jugendlichen aus Falkensee ist in den Osterferien nach Paris gefahren: Eine große Sache, extra zur Feier der Jugendweihe, und hier kann man nachlesen, wie Nele aus der 8c diese Reise erlebt hat.

“Je voudrais une crêpe s’il vous plait!” (“Ich hätte gerne eine Crêpe”). Diesen Satz hatte ich schon auswendig gelernt, nachdem ich nur 30 Minuten im Bus saß und daran dachte, in 24 Stunden vielleicht schon unter dem ‘Tour Eiffel’ zu stehen.
Unser Plan für die nächsten Tage sah folgendermaßen aus: Besichtigung der Hauptstadt mit Bus und Boot, bei Mc Donald’s essen gehen, shoppen ohne Ende und viele, viele Fotos machen. Nach 17 Stunden Fahrt erreichten wir endlich das Hotel und waren alle ziemlich erleichtert, in einer angenehmen Position schlafen zu können.

Der erste Tage fing entspannt an, allerdings auch sehr gewöhnungsbedürftig. Beim Frühstücken merkten wir, dass dort anstatt auf Tellern auf den Tabletts gegessen wird. Aber das brachte uns ja schließlich nicht um. Wir waren alle viel mehr darauf gespannt, was die Reiseleiter uns mit teilen würden, was wir heute alles machen würden. Und endlich: Wir fahren in die Hauptstadt. Unser erster Halt: Der Eiffelturm.

Nein Stopp! Kurze Planänderung. Die Stadtrundfahrt wurde vorgezogen. Unsere Stadtrundfahrt führte zuerst durch die teure Gegend von Paris und vorbei an allen teuren Marken, die Frauenherzen höher schlagen lassen. Vorbei an dem Arc de Triomphe, dem Louvre, Notre Dame, durch hundert weitere Straßen mit teuren Marken, dem alten königlichen Gefängis, vorbei an der bekannten Liebesschlösser-Brücke.

Bis er endlich vor uns stand: Der Eiffelturm.

Der Bus hatte noch nicht einmal seine Parklücke erreicht, da sprangen schon 10 Kinder aus dem Bus, um Fotos zu machen, ein Selfie dort und nochmal ein Foto hier. Zu Glück hatten unsere Reiseleiter schon Tickets geholt, sonst hätten wir noch 3 Stunden in der prallenden Hitze warten müssen. Durch einen Lift nach oben gehoben, standen wir endlich auf der zweiten Plattform.

Ein Moment, den man nie wieder vergessen wird. Für uns war es nicht so, wie in Berlin auf den Fernsehturm zu fahren oder auf die Goldelse. Es war tausendmal besser. Die schönen alten Gebäude, die weiteren Sehenswürdigkeiten, die Seine von oben zu sehen und all die Menschen, die von oben wie Ameisen aussahen.

Nachdem wir irgendwann aus dem Staunen nicht mehr rauskamen, durften wir uns mehrere Stunden frei bewegen. Shoppen gehen, die Sonne unter dem Eiffelturm genießen, und in einem schönen Café sitzen und den Tag einfachvorbeiziehen lassen.

Nachdem wir um 21:30 im Hotel angekommen waren, durften wir erst mal zu Mc Donald’s laufen ( der nur 2 min entfernt war) und unser Abendbrot auf dem Zimmer essen.

Unser 2. Tag ging auch wieder in die Stadt. Heute stand an die Hauptstadt nochmal von Wasser aus zu entdecken. Die meisten von uns achteten zwar gar nicht mehr so auf alles, weil wir ja schon alles gesehen hatten, holten sich dafür aber einen schönen Sonnenbrand. Nach der Fahrt ging es für uns in die Metro und zum Montmartre. Sacré Coeur, eine Kirche, die auf einem hohen Berg liegt, von dem man noch einmal einen wunderschönen Blick über Paris hatte. Als es dunkel wurde, freuten wir uns schon alle auf unser Bett, aber das würde noch 2 Stunden dauern. Wir sind an dem Abend noch einmal in die Stadt gefahren , um den Eiffelturm bei Nacht zu sehen.

Es war wunderschön!

Der Eiffelturm leuchtet ja die ganze Zeit, aber immer zehn Minuten vor um glitzert er für zehn Minuten. Wir hatten das Glück, anzusehen, wie er an- und wieder ausging. Unbeschreiblich tolle zehn Minuten!

Am Freitag ging es dann ins Disneyland. Der Wunsch jedes Mädchens, eine Prinzessin zu sein, könnte hier wahr werden. Angefangen, bei den Mickey-Maus-Ohren, die sich jeder kaufte, bis zu einem Bild mit Mickey war alles dabei. Um 21 Uhr ging’s dann zurück nach Deutschland.

Wir waren alle ziemlich kaputt, unsere Füße taten weh, die Blasenflaster waren alle, unsere Handys und Kamera-Speicherkarten voll und in unseren Köpfen viele schöne Erinnerungen.

Parisreise vom 07.04 bis 11.04.2015
Nele Grumbach (Klasse 8c)

Und hier ein paar Auszüge aus ihrer Speicherkarte; man merkt, dass ihr der Eiffelturm wichtig war!