Vom Holzrest zum Hingucker – Namensschilder im WP WAT 7
Im Wahlpflichtkurs WAT 7 stand zu Beginn ein kleines Projekt auf dem Programm: Aus Holzresten entstanden individuelle Namensschilder – inklusive Sockel.
Auf dem Weg dahin wurden grundlegende Arbeitsschritte der Holzbearbeitung geübt:
Material auswählen, Design überlegen, anzeichnen, das richtige Werkzeug auswählen und das Holz ablängen, feilen und schleifen. Es ist toll zu beobachten, wie die verschiedenen Sägen (Feinsäge, Japansäge, Laubsäge, Fuchsschwanz) mal auf Zug, mal auf Schub genutzt werden und vor allem, welche Techniken beim Einspannen der Werkstücke ausprobiert werden.
Die Namen selbst wurden mit dem Laser eingefügt – ein spannender Schritt, bei dem digitales Arbeiten und praktisches Werken zusammenkommen. Besonders knifflig war es, die Namensschilder mit Sockel so im Lasercutter zu platzieren, dass alles richtig liegt und der Name auch dort landet, wo er hingehört.
Gestalterisch ist vieles erlaubt: Manchmal wird sogar ganz bewusst ein Shabby-Chic-Look gewählt – dann darf eine ausgerissene Kante eben die Sichtseite sein, wenn sie gut ins Gesamtbild passt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem gelebten Arbeitsschutz: Wie bewege ich mich mit Werkzeugen in der Werkstatt, ohne andere zu gefährden? Wie hinterlassen wir den Raum so, dass die nächste Gruppe direkt loslegen kann? Dazu gehört auch das Staubmanagement am Ende der Stunde – mit Staubsaugern wird die Werkstatt wieder aufgeräumt.
Allen Namensschildern ist zum Schluss noch eines gemeinsam:
Irgendwo finden sich immer noch ein paar Bleistiftlinien, die wegradiert werden müssen – ein kleines Zeichen dafür, dass Lernen und Arbeiten Schritt für Schritt passieren und Ergebnisse ruhig zeigen dürfen, dass daran gearbeitet wurde.
