Wir sind „Schule ohne Rassismus“!

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Frau Eckardt König vom RAA überreicht den Initiatoren des Projekts, Florian Schrader, Manina Enzkat und Florian Zimmermann, die Urkunde.

 

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Das Schild vor dem Schuleingang soll allen anzeigen: hier wird niemand diskriminiert. Selbst Wesen aus fantastischen Welten (Hannah Hardt im selbst angefertigten Kostüm) sind herzlich willkommen und gehören zu uns.

Beim letzten Großereignis dieses Schuljahres, dem Schulfest, wurde der Kantschule der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen.
Diesen Titel erhalten Schulen, die sich aktiv gegen Diskriminierung jeder Art einsetzten.

Genau genommen müssen die Schulen drei Voraussetzungen erfüllen. Erstens: Es müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schüler und Lehrer einer Schule mit ihrer Unterschrift verpflichten, dass sie gegen jede Form von Diskriminierung vorgehen. In der Kantschule waren es weit über 80 Prozent. Zweitens: Es soll im Jahr mindestens ein Projekt zum Thema Diskriminierung durchgeführt werden. An der Kantschule kann man an die 10 Projekte zählen, die diesen Anspruch erfüllten. Drittens: Die Teilnehmerschulen müssen einen Paten gewinnen. Auch dies gelang den Kantianern. Sie holten Harald Petzold ins Boot, einen Bundestagsabgeordneten der Linken und ehemaliger Musiklehrer an der Kant.

Die Idee zum Projekt stammt von den Schülern aus den Klassen 10a und 10b im Politikunterricht von Frau Guist. Sie gründeten das Projekt „Kant gegen Rassismus“, das unter anderem auch der Vorbereitung auf die Aufnahme ins Netzwerk „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ diente.

Alle am Projekt Beteiligten ebenso wie die Schulleitung freuen sich über die neu erworbene Auszeichnung. Alle wissen jedoch, dass der Erwerb dieses Titels Ehre und Verpflichtung zugleich ist. D. h., mit dem Titel ist die Schule auch eine Verpflichtung eingegangen, auch in Zukunft beim Thema Rassismus immer tätig zu werden. So haben auch künftige Generationen etwas von dem jetzt verliehenen Titel.

Aktivitäten im Rahmen des Projekts „Kant gegen Rassismus“:
1.    (November 2013: Spendensammelaktion Taifunopfer Philippinen)
2.    23.01.2014: Offizieller Start des Projekts „Kant gegen Rassismus“
3.    23.01.2014: Ausstellungseröffnung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“
4.    Dezember bis dato: T-Shirts Produktion und Verkauf mit Abdruck und Logo „Kant gegen Rassismus“
5.    Februar: Exkursion Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 Potsdam
6.    Februar: Exkursion nach Krakau und Auschwitz (Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers)
7.    Seit März: Engagement von Kantschülern in der Bürgerinitiative „Willkommen in Falkensee“
8.    14.03.2014: Besuch eines Asylantenheims in Rathenow
9.    26.03.2014: Syrientag (Hintergründe zum Bürgerkrieg, Flüchtlingsproblematik)
10.     Projektwoche: Theaterstück gegen Rassimus
11.     Projektwoche: Exkursion Agaplesion Bethanien Diakonie Spandau (Wohn- und Pflegeheim)