8C – C wie Chemnitz

Die 8C hat sich nach Chemnitz aufgemacht. Über diese Stadt weiß man hierzulande nicht viel – sehr zu Unrecht.

Am Montag haben wir uns um 9:15 Uhr am Falkensee Bahnhof getroffen. Von dort aus sind wir mit mehreren Umstiegen mit dem Quer-durchs-Land-Ticket nach Chemnitz gefahren. Währenddessen ist Phil in der Toilette stecken geblieben und brauchte Hilfe, um sich wieder zu befreien. Wir erzählen lieber nicht, dass wir in Elsterwerda fast alleine gewesen wären, weil unsere Lehrer zu sehr mit Diskutieren beschäftigt waren und fast vergessen hätten auszusteigen. Im Schullandheim haben wir unser Zimmer eingerichtet, die Matratzen auf den Boden gelegt, um darauf zu schlafen, und sind dann in die Stadt gefahren. Dort durften wir uns frei bewegen und Chemnitz erkunden. Zurück im Schullandheim, haben wir Abendbrot gegessen und sind bis in die Nacht wach geblieben.

Am Dienstag sind wir um 8:00 Uhr zum Bus gelaufen, da wir das Industriemuseum besucht haben. Dort haben wir verschiedene ältere Industriematerialien besichtigt. Danach sind wir zurück zum Schullandheim gefahren, haben zu Mittag gegessen und haben eine Ralley (oder Rally, keiner weiß hier gerade, wie das geschrieben wird, und wir haben keinen Duden dabei) begonnen. Dort ging es darum verschiedene Sachen von Chemnitz herauszufinden und zu entdecken. Hinterher durften wir uns in Chemnitz frei bewegen und trotzdem haben wir niemanden verloren. Gegen 16:45 Uhr haben wir uns alle getroffen, jedoch haben wir erst den Treffpunkt verfehlt. Mit viel Glück haben wir uns schließlich gefunden und sind ins Kino gegangen, in den Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“. Da wir die Nacht nicht lange geschlafen haben, waren wir sehr erschöpft und deswegen ist Angi während des Films eingeschlafen, obwohl er richtig gut war. Zurück im Schullandheim haben wir alle Abendbrot gegessen und sind danach schlafen gegangen.

Am Mittwoch haben wir uns gegen 8:00 Uhr getroffen und sind nach Ehrenfriedersdorf ins Bergwerk gefahren. Dort haben wir uns angeguckt, wie Menschen im Bergwerk arbeiten und durften einzelne Werkzeuge selber ausprobieren. Nachdem wir das Bergwerk erkundigt haben, machten wir eine Mittagspause und wanderten 2 Stunden lang zu einem See. Ole und Paul mussten 4 Stunden auf uns warten, da sie nicht mit uns wandern konnten. Verletzungspech. Wir mussten viele Hindernisse überqueren und dabei fiel jemand in den Bach. Am See angekommen machten wir ein kleines Picknick und wanderten zurück zur Haltestelle. Zum Glück waren Ole und Paul noch da. Von dort aus fuhren wir wieder nach Chemnitz und aßen zu Abend. Kurz danach gingen alle auf ihr Zimmer.

Am Donnerstag haben wir uns um 9:15 Uhr getroffen und sind zu einer Kletterhalle gefahren. Dort haben wir erst gebouldert und danach durften wir frei klettern. Dann sind wir mit dem Bus zurück gefahren und hatten Freizeit. Um 16:00 Uhr sind zehn Personen einkaufen gegangen. Sie haben verschiedene Lebensmittel für eine Pizza eingekauft. Wir wollen sie später selber belegen und essen. Hoffentlich schmeckt sie Lecker. Nachher werden wir ein Lagerfeuer machen und Stockbrot und Marshmallows essen. Es wird bestimmt lustig, da meistens etwas schief geht. Wenn es dunkel wird, wollen wir eine Nachtwanderung machen und Phil wird uns ständig erschrecken. Hoffentlich überleben wir es.

Am Freitag werden wir unsere Zimmer aufräumen und uns auf den Weg nach Falkensee machen. Wahrscheinlich werden wir wieder 4 Stunden unterwegs sein. Hoffentlich bleibt Phil nicht wieder in der Toilette stecken. Wenn wir wieder in Falkensee sind, können wir uns auf ein gemütliches Wochenende freuen.

Die 8C vor dem berühmten Nischel – dem Kopf von Karl Marx. Etwas schräges Bild.

(von Angie, Leonie, Charlotta, Lara und Lena)