Alle Jahre wieder kommt das …

FranceMobil an die Kantschule. Das ist ein weißer Kangoo, auf dem steht „Renault“, „Robert-Bosch-Stiftung“, „DFJW“ (deutsch-französisches Jugendwerk) und „FranceMobil“. Denn es wird von Renault gefördert und von der Robert-Bosch-Stiftung finanziert und ist für das DFJW unterwegs und heißt FranceMobil. Der Wagen rollt direkt in den Innenhof, ein besonderes Vorrecht, das sich ansonsten allenfalls Herr Müller mit seiner Harley Davidson herausnehmen darf.

Und dann steigt eine charmante Französin aus und hat einen Namen wie Catherine, Isabelle oder (in diesem Jahr) Irène (mit accent grave) und macht Stimmung für Französisch. Sie spielt Lieder vor, bricht Spiele vom Zaun, versteht gar kein Deutsch und hinterher können die Kids ganz weit zählen, weil sie Fangen mit französischen Zahlen gespielt haben. Das ist mal was anderes als Akzente links oder rechts nach oben zu malen oder sich vor Verben zu verbeugen. Und plötzlich kann Irène doch Deutsch und macht Werbung für den Schüleraustausch.

Und dann steigt die charmante Französin wieder ein, quietscht mit den Reifen und macht sich auf den Weg zu anderen Schulen. Und für uns bleibt eine schöne Erinnerung und die Überzeugung, dass Französisch sehr cool ist. Wenigstens wenn das FranceMobil kommt.