10.12.2025
ExkursionenWAT

Erste Vorlesung an der TU Berlin – WAT unterwegs

Im Rahmen der JIA – Junior Ingenieur Akademie durfte der WP-WAT-Kurs des 9. Jahrgangs an einer echten Uni-Veranstaltung an der TU Berlin teilnehmen. Schon auf der Hinfahrt gab es die erste Überraschung: An der TU Berlin studieren rund 32.000 Menschen, dazu kommen etwa 8.000 Mitarbeitende – also ungefähr so viele Personen, wie in ganz Falkensee leben.

Angekommen an der Uni, begrüßte uns das Atelier mit einer großen Auswahl an Arbeitsmodellen der Studierenden. Überall hingen Arbeitsmodelle, Entwürfe und Stadt-Ausschnitte. Der Kommentar aus dem Kurs ließ nicht lange auf sich warten: „Unser Modell sieht besser aus!“ – „Ja, sie haben ja auch gesagt, dass die Modelle der Studierenden während der Arbeit noch verändert werden“, stellte ein anderer Schüler fest.1

Anschließend stellten Studierende der Stadtplanung ausgewählte architektonische Gebäude aus ganz Europa vor. Schon während der Vorstellungen konnten sich einige aus dem Kurs mit ihren Fragen kaum zurückhalten: Eine Schülerin – und natürlich auch Herr Hildebrandt – meldeten sich mit Nachfragen an die Studierenden. Danach gab es einen kurzen Input, in Form einer Vorlesung, der Dozentin zum Thema „Verkehr in Quartieren“ – also dazu, wie sich Menschen in ihrem Wohnumfeld fortbewegen und was das mit Planung zu tun hat.

Was hat das mit unserem WAT-Kurs zu tun? Im letzten Jahr hat der Kurs ein Modell unserer Schule gebaut und überlegt, wie das Schulgelände bei immer heißeren Sommern angenehmer gestaltet werden kann – zum Beispiel durch mehr Schatten, Grünflächen oder andere bauliche Veränderungen. Stadtplanung, Architektur, Verkehr und Klima hängen eng zusammen. Genau diese Verknüpfungen konnten der WAT-Kurs in der Vorlesung an der TU Berlin zum ersten Mal „in groß“ erleben.

Die Rückmeldungen nach der ersten Vorlesung waren gemischt, aber überwiegend positiv: „Einiges habe ich verstanden, anderes war schon sehr studienmäßig“, meinte eine Schüler. Überraschend war für viele, dass beim Thema Verkehr so wenig über Autos gesprochen wurde – stattdessen ging es viel um Fuß- und Radwege.

Randnotiz: Wir hoffen sehr, dass die Bahn beim nächsten Termin wieder regulär fährt – mit einer ganzen Klasse und dem Bus aus Falkensee loszukommen, ist nämlich nicht ganz so entspannt.

Waren wir damit der jüngste Kurs der Kantschule der die Uni besucht hat?

  1. Erzählerisch passte diese Anekdote besser an den Beginn des Berichts, fand aber auf dem Rückweg statt. ↩︎

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