05.03.2024
FachbereicheSportWettbewerbe

Nicht genug Tore – Elferkrimi

Um es vorweg zu nehmen: Man kann von den vier Halbfinalisten das spielerisch beste Team sein, ebenfalls von diesen die meisten Feldtore schießen (6) und am Ende doch mit hängenden Köpfen dastehen, obwohl man einen tollen 2. Platz errungen hat. So erging es uns am 29.9.22 beim Fußball-Kreisfinale der WK 2 Jungen (Kl. 9-11).
In der Vorrunde der 6 Teams aus Falkensee, Rathenow und Nauen spielten wir zunächst gegen den Campus Nauen und hatten natürlich Probleme, uns als nicht eingespielte Mannschaft zu finden. 2 Minuten vor Schluss gelang uns dann aber ein Elfmetertreffer durch Theo, sodass wir auch für ein späteres Elferschießen gewappnet schienen. Doch mit dem letzten Angriff konnte Nauen ausgleichen. Das war aber kein Problem, da wir mit einem 3:1 Sieg (Tore: Elias, Niklas, Sascha) im gleich nachfolgenden Spiel gegen die Oberschule Falkensee die Halbfinalteilnahme sichern konnten.
In diesem Halbfinale gegen das Jahn-Gymnasium Rathenow zeigten wir unsere beste Leistung: sehr gute Spielzüge und tolles Zweikampfverhalten führten zu einem absolut verdienten 2:0 (Tore: Elias, Levi).
Auf unsere Spielstärke und individuellen Fähigkeiten vertrauend wollten wir es im Finale, erneut gegen den Campus Nauen, mit dem Sieg packen und uns für das Regionalfinale qualifizieren. Spielerisch lief es bis zum 16er gut, aber die Pässe in der Box waren nicht genau genug. Anderseits musste unser starker Keeper Timo uns zwei Mal vor einem Rückstand bewahren. Kurzum, wir schafften es nicht ein Tor zu erzielen und es ging in einen wahren Elferkrimi.
Unsere ersten beiden Schützen trafen nicht, das roch nach Niederlage, aber nach dem 5. Schützen stand es wieder 3:3, Spannung pur. Leider konnten wir es den Nauenern dann nicht nachmachen mit einem 4 Tor, nun ja, das war Pech.
Eigentlich gibt es gar keinen Vorwurf an das Team. Das Elferschießen müssen wir aber wirklich üben. (Marko Leps)

Für unser Team spielten:
Jonas Hartwich, Timo Hildebrandt, Sascha Koblov, Theo Judith, Karl Müller, Lukas Voigt, Niklas Rohtberg, Elias Gayko, Luca Nickling, Tobias Düring, Valentino Vater, Levi Rebmann, Connor Nieselke, Marc Wieczorek