Pädagogik im Futurium

Beeindruckend, inspirierend und chaotisch – der 12er Grundkurs Pädagogik im Futurium

Noah Lubach organisierte am Freitag für sein Tutorium einen Besuch im Futurium am Berliner Hauptbahnhof. Die Ausstellung wurde vom Kurs gründlich aus pädagogischer Perspektive beleuchtet. Dabei waren sowohl das vermittelte Wissen und die Exponate selbst als auch die Art und Weise der Vermittlung der Themen im Fokus.

Interessant waren z.B. die vielfältigen Möglichkeiten, die dort aufgezeigt werden, um mit Umwelt-problemen umzugehen. So gibt es u.a. futuristische Wohnkonzepte für die Stadt, in der auch die Natur, der Anbau von Lebensmitteln und das Halten von sog. Nutztieren miteinbezogen werden. Vermisst hat der Kurs jedoch, dass hier nur idealisierte Endresultate der Ideen, nicht aber der Weg dorthin aufgezeigt wird. Inspirierend waren die Exponate, die aktivieren mitzumachen. So beeindruckte z.B. der Roboter, der auf eine Scheibe schreibt und deren Verhalten man durch das tippen auf die Scheibe beeinflussen kann. Auch die optischen Täuschungen erstaunten. Und von dem großen Modell einer Bakterie, die auf die Bedingungen in ihrer Umgebung reagiert, ließ sich der Kurs hypnotisieren. Eine kurze Verschnaufpause verschaffte die schöne Aussicht auf dem Sky Walk.

Doch der Kurs hat mit seinem ersten Besuch längst nicht alles erfassen können. Nicht nur deswegen, weil es im Futurium viele versteckte Ecken gibt, die sich einem schnellen Überblick entziehen. Auch gibt es keinen ausgeschilderten Rundgang in der Ausstellung und man läuft zwischendurch etwas chaotisch von einem Exponat zum anderen läuft. Auf eine einheitliche Position dazu, ob dies ein Vor-oder Nachteil für die Heranführung an die Themen ist, konnte man sich im Kurs nicht einigen.

Abschließendes Fazit: Das Futurium Berlin hat zum Nachdenken über die Zukunft angeregt und den Kurs noch auf dem Weg nach Hause beschäftigt. Es ist ein toller Ort für Exkursionen, denn es enthält eine gute Mischung aus Bildung und Spaß.

Der Pädagogik-Kurs, 12.3