Projektwoche Tag 2

Körperwelten und eventuell ein Medizinstudium

Sie trauen sich: Die Schülerinnen und Schüler des Projekts „Körperwelten“ wagen in dieser Woche tiefe Einblicke. Einblicke in die Struktur des Lebens. Wie sieht der Körper eines Schweins von innen aus? Was hält einen Körper in Bewegung? Wie feingliedrig, gebrechlich, hauchdünn sind Strukturen des Körperinneren?

Die Methode des Sezierens soll helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Dabei werden verschiedene Organe des Schweins (Gehirn, Lunge, Herz) geöffnet und anatomisch zerlegt. Nichts für schwache Nerven!
Doch die Mediziner von morgen haben ihre Nerven im Griff, wenn sie zusammen mit Frau Albroscheit, Biologielehrerin und Projektleiterin von „Körperwelten“, anatomische und funktionale Wissensinhalte über das Sezieren erschließen und dabei gleichzeitig Gelerntes aus dem Biologieunterricht vertiefen.

Früh übt sich, wer eine Seziermeisterin oder ein Seziermeister werden will. Denn das Projekt richtet sich an jene, die nach dem Abitur ein Medizinstudium anstreben oder grundsätzlich an der Biologie interessiert sind.
Es ist ja bekannt, dass ein Medizinstudium zu den zeitintensivsten und anspruchsvollsten überhaupt gehört. Angeblich kann man alle Hobbys abschreiben und sich von seiner Freizeit verabschieden.

Wer nach dieser wirklich anschaulichen und blutigen „Körperwelten“-Woche immer noch Krankheiten heilen und Menschenleben retten will, dem sei gesagt, dass man in Deutschland an rund 40 Universitäten Humanmedizin studieren kann.
Ein Einstieg ins Fach Anatomie wurde mit dem Projekt „Körperwelten“ auf einprägsame Weise geboten.

Hippokrates wäre stolz!

Frau Beyer & Frau Bernard (Projekt „Kant-Kolumne“)