Unwirklich… bedrückend… beschämend…

….das sind einige der Worte, welche die TeilnehmerInnen der diesjährigen Krakaufahrt nach ihrem Besuch im Stammlager Auschwitz in der Reflexion fanden.

Auch in diesem Jahr haben sich Kant und LMG SchülerInnen gemeinsam auf den Weg nach Krakau gemacht, um sich intensiv mit dem Thema Holocaust auseinanderzusetzen. Dazu gehörten neben den Führungen durch das ehemalige Krakauer Ghetto, das Stammlager Auschwitz und Auschwitz Birkenau auch Workshops zu Themen, wie „Pseudo-medizinische Experimente“ und „Kinder und Jugendliche im Lager“, in denen sich die SchülerInnen mit vielen Einzelschicksalen auseinandersetzen konnten. Der anschließende Besuch der Ausstellung des Künstlers Marian Kolodzej im Maximilian-Kolbe Zentrum, der in seinen Werken seine Zeit als Häftling Nummer 432 verarbeitete, verdeutlichte das Erfahrene auf erschütternde Weise.

Das eindrucksvollste Erlebnis der Fahrt war für viele SchülerInnen sicherlich das Zeitzeugengespräch mit Frau Lidia Maksymowicz, die als Kind das Lager überlebte und das Erlebte mit den Schülern teilte.

In den abendlichen Reflexionsrunden wurden wir von zwei engagierten Mitgliedern des Jugendforums Falkensee unterstützt, die weiterführend zum Thema Demokratie und Mitgestaltung mit den SchülerInnen arbeiteten.

Am Donnerstag wurde die Fahrt dann mit der total verregneten kulturhistorischen Stadtführung und einem Freizeitnachmittag abgeschlossen, so dass auch noch Zeit blieb, die wunderschöne Stadt Krakau zu genießen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für die Aufmerksamkeit, das Interesse und das Durchhalten!

Wenn ihr euch auch für diese Fahrt interessiert, dann sprecht uns an und merkt es euch für das nächste Jahr vor! Wir freuen uns auf euch.

Euer Krakau-Team

Packhäuser, Leps, Wittchow