Exkursion zum Eiffelturm und nach Armenien in 7 Stunden

Am Freitag Morgen machte sich der WP Französisch Kurs Klasse 9 zu einer Exkursion auf, um das Berliner Angebot zur Frankophonie wahrzunehmen.
Zuerst ging es in den Wedding in das Französische Kulturzentrum „Centre Français“ um dort einen Kinofilm zu sehen. Wir sahen eine belgisch-schweizerische Koproduktion: Bouboule.
Bouboule alias „Dickerchen“ ist die Hauptperson in diesem Film und wird so genannt, weil er stark übergewichtig ist. Eigentlich heißt er Kevin.
Der Film drehte sich um Abnehmen, Ausgrenzung und um dicke Freundschaft. Er nahm eine bizarr andere Wende, als wir dachten …
Danach fuhren wir über die Friedrichstraße, wo wir mit großen Augen, den riesigen Demonstrantenzug von „Fridays for Future“ beobachteten zum zweiten Höhepunkt der Exkursion, nämlich dem Besuch in der Armenischen Botschaft.

Wie armenische Botschaft und Wahlpflicht Französisch? Ja, dieses kleine, gebirgige Land in der Kaukasusregion zwischen Asien und Europa gehört seit 2004 zur Organisation Internationale de la Francophonie.
Im Westend in einer schicken Villa angekommen, stellte uns eine Botschaftsmitarbeiterin zu Beginn Armenien vor und dies auf Französisch. Armenien ist flächenmäßig etwa genauso groß wie Brandenburg und hat gut 3 Millionen Einwohner. Etwas 6 Millionen Armenier wohnen jedoch außerhalb der armenischen Staatsgrenzen, in der ganzen Welt verteilt.
1915/16 kam es in diesem Land zu einer systematischen Ermordung und Vertreibung der Armenier durch das Osmanische Reich. So stammen beispielsweise die französische Chanson Legende Charles Aznavour, die Sportler Arthur Abraham und der beim FC Arsenal spielende Mkhitaryan sowie der Kardashian Clan von armenischen Auswanderern ab.
Im Anschluss gab es einen kleinen Rundgang durch das Botschaftsgebäude. Das Abschlussgespräch mit dem Armenischen Botschafter musste leider aufgrund terminlicher Verhinderung ausfallen.
Aber wir machten noch ein Gruppenfoto in den heiligen Hallen.