Jung, brutal, gut aussehend – Das Schachprojekt der Kant

18 Schüler der Immanuel Kant Schule aus Falkensee haben wahrscheinlich das aufregenste und vielfältigste Projekt gewählt. Von Springern über Türme, Königinnen und Könige ist alles dabei. Alt und jung, groß und klein, dick und dünn haben sich im 4. Stock versammelt, um vom Schachbegeisterten Herrn Riedel höchstpersönlich zu lernen.

Es geht nicht nur um den Spaß, den man dabei hat, sondern auch darum, das Ansehen als Gewinner zu erlangen. Ehre gilt dem, der das Schachtunier gewinnt. Die Schwachen werden brutal vom Brett gefegt, ohne jegliche Rücksicht. Ein Raum voller Denker? Alles Nerds? „Brutale“ Nerds! Sie mögen zwar unscheinbar aussehen, doch in ihnen lodert Feuer, was nur darauf wartet, bei einem Schachmatt auszubrechen. Die wahre Stärke liegt nicht etwa in den Armen oder Beinen, sondern in den Schachkünsten jedes einzelnen.

Es geht hier jedoch nicht nur um die Brutalität eines Spieles, Spaß wird hier auch grooooooooooooß geschrieben. Die 18 Schüler verlassen den Raum mit einem breiten Grinsen, voller Elan und Lebensfreude, am Ende des Schachprojektes. Die Erfahrungen, die man hier gesammelt hat, sind unbezahlbar und einmalig. Denn wer kann schon behaupten, von Herrn Riedel das Schachspielen gelernt zu haben? Wer kann behaupten, Herrscher über 16 Figuren zu sein? Wir schon!

(Laura Zembala und Selin Demir)

leon-jeremy_diagramm

Wie abenteuerlich es bei unserem Turnier zuging, sieht man an dieser Stellung aus der Partie zwischen Leon Stegemann und Jeremy Kretzschmar. Leon zog 1. h5-h6? und das war ein Fehler.

1. Wie hätte er Remis machen können?
2. Wie gewann nun Jeremy?